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Ostseekueste

Einmal im Leben: die Ostseeküste von Schleswig-Holstein

Was würde ich jemandem empfehlen, der nur einmal in seinem Leben an die Ostseeküste von Schleswig-Holstein reist? Darüber habe ich wahnsinnig lange nachgedacht. Es war kniffliger als die Top 10 an der Nordseeküste von Schleswig-Holstein. U.a. weil die Ostsee vielfältiger ist und durch  Förden, Buchten und Halbinseln auf eine Küstenlinie von 536 km kommt (von denen sich zudem schrecklicherweise beinahe jeder Meter lohnt). Weiterlesen

Hvide Sande

Holmsland Klit, Hvide Sande und das Gegenteil von Hygge

Als vor einigen Jahren Hygge schwer in Mode kam, war ich schwer erstaunt, dies dänischste aller Gefühle zum übergroßen Teil auf instagramtaugliche Konsumgüter reduziert zu sehen. Denn mein Bild von Dänemark hat sich aus unzähligen Glücksmomenten an der Westküste Jütlands zusammengesetzt. Und da gab´s zwar immer Hygge – aber bis heute kann ich da nicht besonders viele Dinge entdecken, die der Hygge-Karrikatur mancher Magazine entsprechen. Weiterlesen

Hafen List

12 ganz gute Ideen: in der Nähe bleiben 2017/ 2018

Seit wir in der Nähe bleiben, werden unsere Möglichkeiten seltsamerweise nie weniger sondern immer mehr. Das kann ich nach knapp 4 Jahren und genau 300 Blogbeiträgen wohl so sagen. Noch finden sich jede Menge weißer Flecken auf unserer Norddeutschland-Karte. Aber ich habe 2017 durchaus einiges kennen- oder überhaupt gelernt, woraus ich in 2018 meine Lehren ziehen möchte. Stichwort: Persönliches Wachstum usw.

Die Rückschau kombiniert dieses Mal unsere Vorschau und 12 gute Vorsätze. Die funktionieren m.E. übrigens nicht nur im Norden  – sondern auch im Süden, Westen oder Osten. Natur ist ja überall super; und die Klammer lautet: Man muss raus. Mehr. Öfter. Länger. (Wenn man der Typ dafür ist.)

 

1) Entdecke eine Insel

 

Mein Januarziel lag 268 KM und eine ganze Tagesreise von Hamburg entfernt. Inseln sind eben schwer erreichbar. Man muss sie sich eroben. So auch Borkum. Der westlichste Punkt des Landes überraschte mich mit endlosen Stränden und superschöner Bäderarchitektur. So wunderbar hatte ich mir Borkum ehrlich gesagt gar nicht vorgestellt. Und so ist mir das bisher mit jeder Insel gegangen.

 

 

Januar-Erkenntnis:  Inseln sind immer etwas Besonderes. Insel sind das Allerbeste. Ob sie im Meer, im See oder in einem Fluss liegen, ist Nebensache. Ob man Wochen oder nur ein paar Stunden bleibt auch. Wichtig ist nur dieses Gefühl, ganz und gar von Wasser umgeben zu sein (eine Brücke oder ein Damm stören dabei keinen großen Geist).

Wikipedia führt rund 90 deutsche Meeresinseln auf und 190 Binneninseln, quer übers Land verteilt. Zwar dürfen nicht alle betreten werden, aber ich vermute mal ins Blaue hinaus, dass genügend für ein Leben übrig bleiben. Bzw viel zu viele. Also sollte man seine nächstes Inselabenteuer auch gar nicht auf die lange Bank schieben, sondern direkt eine anpeilen…

Bei uns gehts gleich im Januar los. Meine letzte Nordfriesin steht auf dem Programm. Danach gibts dann ein best practice für diejenigen, die die Nordfriesischen Inseln aus irgendwelchen Gründen nur einmal im Leben ansteuern können oder wollen.

Einen ähnlichen Beitrag habe ich dieses Jahr schon für die Nordseeküste Schleswig-Holsteins formuliert. Es ist einer meiner Lieblingstexte 2017, weil er m.M.n. schön transportiert, wie besonders Urlaub im eigenen Land sein kann. Für 2018 plane ich eine ganze Reihe solcher best ofs. Tatsächlich kenne ich mich in manchen nordischen Ecken inzwischen ganz gut aus und überhaupt:

 

2) Lass Dich inspirieren

 

Mit dem Februar habe ich Schwierigkeiten. Wirklich, ich habe alles versucht in den vergangenen Jahren, aber ich mag ihn einfach nicht besonders. Dieses Jahr habe ich hier auf dem Blog mal nach Überlebenstipps gefragt und einige gute Antworten erhalten. Elke und Sandra empfahlen z.B. Biikebrennen, was im Grunde auf einem norddeutschen Blog auf jeden Fall mal vorgestellt werden müsste. Aber richtig Lust habe ich nicht.

Zu mir passen besser die Tipps von Ulrike (den Monat als Ruhepause sehen; einfach so dahinplätschern lassen) und Dorothea (den Feburar schätzen, weil man beim Arbeiten ausnahmsweise nicht das Gefühl hat, draußen etwas zu verpassen).

So haben wir´s 2017 gemacht. Unterstützt wurden wir vom MairDumont Verlag. Im Februar konnten wir loslegen mit unserem ersten Buchprojekt. Wir steuerten einige Texte und Fotos zum Bildband Meeresrauschen bei, der ja inzwischen veröffentlicht ist und super über widerliche Wetterphasen helfen kann.

 

Meeresrauschen

 

Februar-Erkenntnis: Es gibt einen Spaziergang, der in keinen Monat besser passt als in den Februar; nämlich der Gang zur Bücherei. Ich kann jedem (der das noch nie getan hat) empfehlen, einmal alle Reiseführer der eigenen Gegend auszuleihen und sich damit aufs Sofa zu verkrümeln. Denn das ist ja noch so eine interessante Sache an Deutschland: Jede Gegend ist Urlaubsgegend. Es finden sich immer Leute, die das Bekannte hochspannend finden und dolle Tipps auf Lager haben. Und da wird einem so richtig klar, welche Schätzchen vor der eigenen Haustür gehoben werden wollen.

2018 wird für uns diesbezüglich ein besonderes Jahr. Es werden zwei Bücher von uns erscheinen. Das erste voraussichtlich im Februar. Das zweite wohl im Mai. Sie sind Teil einer Reihe, die man als bundesweites in der Nähe bleiben beschreiben könnte. Und ich lege mich mal fest: wer diesen Blog mag, wird sicher einen, zwei oder drei Bände davon haben wollen. Es kommt ein wenig auf den eigenen Stanndpunkt an. Mehr dazu dann demnächst.

 

3. Vergiss die Ferne nicht

 

Ein Flug nach Mallorca schlägt mit etwa der gleichen Menge Emissionen zu Buche wie 30 Reisen von Hamburg nach Rügen mit dem PKW. Nutzt man Öffis, Räder, Füße fällt die Bilanz noch besser aus. Ökologisch gesehen wäre es auf den ersten Blick also am verantwortungsvollsten, wenn wir alle ständig in der Nähe blieben. Es gibt aber auch Gründe, warum Reisen in die Ferne nicht immer das Schlechteste für den Umweltschutz sind.  Und ganz abgesehen davon, ist Reisen ja auch wichtig für die persönliche Entwicklung und die Völkerverständigung.

Auch 2017 haben wir uns wieder eine Flugreise geleistet. Im März ging es nach Nordwales, dieses Landschaft gewordene Märchen.  Wirtschaftlich lebt Wales zum größten Teil vom freien Handel mit der EU; zum kleineren Teil vom Tourismus. Das lässt angesichts des Brexits Böses befürchten. Und ich hoffe, dass wenigstens der Tourismus nicht einbricht. Allen, die´s nordisch mögen, kann ich Nordwales jedenfalls wärmstens ans Herz legen. Das Land ist ein Wunder.

 

Llandudno Pier

 

März-Erkenntnis: Reisen ist ökologisch problematisch. Abschottung aber auch keine Lösung. Oder wie die SZ schreibt:

Es ist mit dem Reisen eher wie mit der Ernährung: Es geht um die richtige Mischung. Fliegen sollte eine seltene Ausnahme sein, Natur verdient etwas Respekt, Zurückhaltung ist immer gut. Und nur, weil man sich etwas leisten kann, ist es noch lange kein Grundrecht.

Gern würden wir im kommenden Jahr den Frühling wieder in Großbritannien begrüßen. Die Natur ist da immer schon ein bisschen weiter als bei uns. Es wäre dann das vierte Mal, dass wir von Manchester aus auf Entdeckungsreise gehen – geplant ist 2018 Englands Nordosten. Früher hätte ich alles in einen Trip gepackt. Aber unser Tempo hat sich durch das Reisen in der Nähe auf Schneckenstyle verlangsamt. Und trotzdem sind wir manchmal zu schnell

 

4. Lass Dir Zeit

 

Im April besuchten wir die Mini-Insel Neuwerk. 3,3 km im Quadrat misst dieser schmucklose Außenposten Hamburgs an der Grenze von Elbmündung und Nordsee. Man sollte ja denken, dass zwei Tage dafür reichen. War aber nicht so. Die doppelte Zeit wäre richtig gewesen. Und so müssen dürfen wir irgendwann noch mal hin.

 

Neuwerk

 

April-Erkenntnis: Wer´s nicht mal schafft, die kleinste bewohnte Insel Deutschlands auf einem Kurztrip zu entdecken, braucht´s auf der größten deutschen Insel gar nicht erst zu versuchen. Ich möchte trotzdem dahin im April. Jedenfalls einen kleinen Ausschnitt sehen – zwar kann ich mich kaum entscheiden, welchen. Aber ich kann jederzeit wiederkommen. Das ist noch so eine gute Sache am in der Nähe bleiben.

Als Fausregel gilt: Wer alles sehen will, sieht meist weniger. Einen Strand wirklich zu erleben, ist besser als fünf abzuhaken. Autofahren ist deutlich weniger schön als Wandern.

 

5) Wandere. Stunden, Tage, einen ganzen Urlaub lang.

 

Im Mai wurden wir eingeladen, um von einem Wanderevent zu berichten; die 24h Wanderlust in Hohwacht fand am ersten richtig heißen Wochenende 2017 statt.

Hätte ich gewusst, dass es auch das letzte durchgehend strahlendschöne Wochenende 2017 bleiben sollte, wären mir wohl die Nerven durchgegangen. Erstens sowieso und zweitens, weil wir ja zwei Bücher produzieren wollten. Zwar ist Volko nun alles andere als ein Schönwetter-Fotograf. Aber nur Regenwetter macht sich ja auch nicht gerade großartig in einem Reisebuch. Gut also, dass wir im Mai noch nicht wussten, wie sich der Sommer 2017 entwickeln würde. So konnte ich Hohwacht genießen, im Glauben dass ich irgendwann in den nächsten Wochen selbst eine mehrtägige Wanderung unternehmen würde.

 

Bohlende

 

Mai-Erkenntnis: Vom Wandern zu berichten, bringt echt Spaß. Ist aber nicht mit wirklich Wandern zu vergleichen. Ich bewundere Leute, für die mehrtägige Wandertouren ganz normal zum Leben dazu gehören. Man kann sich nämlich kaum ein größeres Geschenk machen. Meine Meinung. Trotzdem kriege ich das nicht jedes Jahr gebacken.

2018 will ich aber unbedingt, unbedingt, unbedingt tagelang an der schönsten Förde Deutschlands wandern. So viel werde ich mir ja wohl hoffentlich noch wert sein, dass ich diesen guten Vorsatz auch umsetze. Wenn nicht im Mai, dann doch spätestens im Juni. Denn danach wirds voll an den schönsten Plätzen Deutschlands.

 

6. Im Juni muss man in der Nähe bleiben

 

Im Juni beendeten wir die Produktion des 1. Buches und stiegen in die des 2. ein. Zusammen mit dem Bildband Meeresrauschen haben wir in der Zeit von März bis Oktober 110 Ideen entwickelt und in Texte gegossen sowie mehr als 750 Fotos geschossen, ausgewählt und in Form gebracht.

Nur wer den norddeutschen Sommer 17 am eigenen Leibe erfahren – ach was: erlitten –  hat, kann ermessen, was wir da wuppten. Denn es löste ein Unwetter das nächste ab. Und man hat ja nebenbei auch noch ein real life. Unseres lässt glücklicherweise eine gewisse Flexibilität zu. Sobald ein wenigstens trockener Tag angekündigt wurde, standen wir in den Startlöchern. Wir wurden Wolken-Profis; Regen-Experten. Und zwischendrin immer mal wieder mit Sonne belohnt.

 

 

Juni-Erkenntnis: Einmal mehr hat sich gezeigt, dass der Juni der Super-duper-Monat ist. Er schenkt uns nicht nur die längsten Tage sondern auch die einsamsten des gesamten Sommers. Nie können Ruhesuchende die Hot-Spots in der eigenen Umgebung besser erkunden als im Juni. Der Blick auf den Feriendichte-Kalender zeigt: 2018 wird das noch besser als normalerweise, denn vom 03. – 24. Juni hat kein Bundesland Schulferien. (D.h. man muss die Lieblingsplätze nur mit Rentnern teilen. Und ein paar Kinderlosen.)

Apropos kinderlos: Ich beklagte hier mal auf dem Blog mein diesbezügliches Schicksal; konkret die Tatsache, dass ich keine kinderlose Erbtante mit Anwesen an der Schlei habe. Das hat sich geändert. Auch wenn es nicht ganz perfekt gelaufen ist; denn es gibt da zwei Schönheitsfehler.

Erstens handelt es sich nicht um ein Anwesen an der Schlei – sondern bloß um eine niedliches Refugium in Strandnähe – aber ich sehe darüber hinweg, weil die Schlei gar nicht weit weg liegt. Zweitens – schwerwiegender – ist meine Erbtante nicht mal zwei Jahre älter als ich. Mein Onkel ist empörenderweise sogar jünger als ich. Und als wäre das für mich nicht bitter genug, haben sie sich auch noch fünf andere Nichten und Neffen angeschafft. Aber was soll´s – immerhin werde ich 2018 wohl im schönsten Monat (aka Juni) in der schönsten Region Norddeutschlands (aka Angeln) verweilen. Und da will man ja nicht meckern.

 

7. Schwimme gegen den Strom

 

Im Juli unternahmen wir u.a. eine Radtour entlang der Kieler Förde und verbrachten einige Wahnsinnstage in der Holsteinischen Schweiz. Was die beiden Ecken verbindet ist a) dass sie – partiell – nicht ganz so viele Touris anlocken wie die Strände von Schleswig-Holstein, b) ihre  Schönheit und c) die Schwentine.

 

Sommer

 

Juli-Erkenntnis: Im Hochsommer muss man sich antizyklisch verhalten. Etwa im Regen rausgehen. Und wenn die Sonne scheint, die beliebtesten Stellen meiden. Abseits der Hot-Spots finden sich dann die besten Plätze. Der Juli braucht ja auch gar keine Hot-Spots, ist in seiner Üppigkeit ja sowieso eine Wucht; jede x-beliebige Wiese, jeder Wald, jede Brache wird zum Wunderland.

In Norddeutschland braucht man sich meistens nur einige Kilometer vom Meer entfernen. Und weil man im Juli ja nicht auf Wasser verzichten mag, rettet man sich einfach an Seen, Kanäle, Meeresarme, Flüsse. Überhaupt Flüsse. Die finde ich so wunderbar, weil sie einen Ursprung und ein Ende haben. Ganz wie das eigene Leben.

2018 möchte ich einem in Gänze folgen. Ich habe ihn mir schon ausgesucht und mir schwebt vor, von der Mündung zur Quelle zu gehen und dabei auf einer bestimmten Frage herumzudenken, deren Antwort eigentlich in mir zu finden sein müsste. Ich möchte der Sache sozusagen auf den Grund gehen. Aber ich will jetzt nicht zu esoterisch werden. Und noch weiß ich auch gar nicht, ob „mein Fluß“ von einem Wanderweg begleitet wird oder ob ich schreckliche Schlenker entlang vielbefahrenen Straßen schlagen muss oder ob ich ihn sogar zu Wasser erobern möchte. Und vielleicht werde ich das Ganze sogar mit dem nächsten guten Vorsatz verbinden:

 

8. Schlafe draußen

 

Im August konnte ich endlich mal einen Haken auf meine ewige In-der-Nähe-bleiben-Bucket-List setzen. Wir übernachteten in einem Pod im Camp Langholz in der Eckernförder Bucht. Das Beste daran war der Klangteppich. Der Wind in den Bäumen, das Rauschen der Wellen und Gänse, die rufend über uns hinwegzogen. Sogar Volko, der eigentlich gar nicht auditiv sondern total visuell funktioniert, war hingerissen.

 

pod

 

August-Erkenntnis: Draußen schlafen ist der Hammer. Wahrscheinlich noch hammermäßiger, wenn man dafür nichts als einen Schlafsack benötigt. Aber darauf bin ich aus Krabbeltiergründen nicht besonders scharf. Shame on me einerseits.

Andererseits ist die Palette der Glamping-Unterkünfte doch recht verlockend, so dass ich mich schon darauf freue, in  2018 eine weitere Art glamourösen Campings auszuprobieren. Vielleicht sogar eine Art von der ich erst letzte Woche zum ersten Mal hörte. Hochinteressante Sache. Eventuell demnächst mehr davon.

 

9. Mach es wie die Sonnenuhr

 

Während unseres Kurztrips nach Heiligenhafen bekamen wir einige letzte Sommerstrahlen ab. Aber insgesamt war auch der September nicht der beste aller Zeiten. Der Sommer, der kein Sommer war, ging zuende wie er begonnen hatte.

 

Heiligenhafen

 

September-Erkenntnis: Ich hab es immer schon geahnt, aber dieses Jahr habe ich es (durch hunderte und aberhunderte Fotos) genau dokumentiert – die Stunde des Sonnenaufgangs ist oft die beste des ganzen Tages. Jedenfalls ist das am Meer so. Da hilft also alles nichts: Selbst Langschläfer sind gut beraten, den Wecker ein paar Stunden vorzustellen, wenn sie was Wunderbares erleben wollen.

Diesbezüglich habe ich als Frühaufsteherin gar keine Probleme. Aber ich würde schon ganz gern auch mal wieder einen langen, trägen, heißen Sommernachmittag erleben. Darum steht bei mir Brandenburg recht hoch im Kurs für den kommenden Spätsommer. Ich stelle mir nämlich vor, dass das da generell so läuft. Und wenn nicht, tja, dann:

 

10. Pfeiff auf´s Wetter

 

Die krassesten Kapriolen schlug das Wetter als wir im Oktober im Strandhotel in Glücksburg logierten. Ausgerechnet in Glücksburg, wo doch so viele Wald- und Strandwege locken und Lokale, in denen man einen Sundowner nehmen möchte. Betonung auf Sun. Zwar putzte der Wind ab und zu den Himmel blank. Aber die Sonne war nicht mehr stark genug, um auch nur eine Bank zu trocknen.

 

foerdufer

 

Oktober-Erkenntnis: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Klamotten? Von wegen! Kein Outfit dieser Welt kann über Schlamm, Schlamm und quatschnasse Wiesen hinwegtrösten. Nach wochenlangen Regenfällen helfen nur noch gute Unterkünfte.

Ab Oktober wird es wirklich wichtig, wo man sich einmietet. Und danach halte ich ab sofort Ausschau auf den ostfriesischen Inseln – denn nur wenn ich solche finde, werde ich im kommenden Oktober zum Inselhopping aufbrechen.

 

11. Plane eine monatliche Auszeit

 

Eigentlich hatte ich mich für einen Profi gehalten, was die Verbindlichkeit mir selbst gegenüber betrifft. Damit meine ich, dass ich Zeit für mich selbst genauso wichtig nehme wie jeden anderen Termin. Aber dieses Jahr ist es mir nicht besonders gut gelungen. Fast bin ich auf Anfängerniveau abgestiegen.

Im November kam der dritte Monat, in dem ich keinen Kurztrip unternahm. Nicht mal für einen Tagesausflug blieb Raum. Nicht mal für einen Spaziergang. Darüber wurde ich etwas unleidlich. Um´s mal vorsichtig auszudrücken. Ich will´s mir also hinter die Löffel schreiben: Du sollst Deine Zeit so planen, dass jeden Monat ein besonderes Erlebnis Platz hat. Es muss nicht mehr sein, als eine Tageswanderung irgendwo im Dreh. Aber die darf nicht verschoben werden.

(Genauso ist es übrigens oft mit Orten in der Nähe, die man immer schon mal besuchen wollte. Oft denkt man da ja: irgendwann muss ich da mal hin – aber erst mal gehts nach Neuseeland, Timbuktu oder Sonstwohin. Und so geraten gerade die leicht erreichbaren Ziele ins Hintertreffen. Dabei wissen wir doch alle, dass wir gar nicht wissen, was morgen ist. Wer Listen mag, kann ja mal eine aufstellen. Und dann planen.)

 

12. Setze einen Glanzpunkt ans Ende

 

Weil ich im November quasi durchgehend auf Businessreisen war, bemerkte ich kaum, wie es dunkel und weihnachtlich in Hamburg wurde. Als es mir Mitte Dezember auffiel, fand ich es echt schön – konnte aber nicht so ohne Weiteres auf Besinnlichkeit umschalten. Deswegen war es großartig, die sowieso großartige dänische Nordseeküste, in absoluter off-season zu erleben.

 

 

Dezember-Erkenntnis: Wer Kinder hat, ist im Dezember vermutlich klar im Vorteil, weil all diese Rituale anstehen. Wer keine Kinder hat, kann allerdings zu den besten Konditionen die tollsten Orte besuchen und richtig loslassen. Vorweihnachtstrips sind super! Ob Fehmarn, Föhr, Göteborg oder eben jetzt Dänemark – sie gehören zu den nachdrücklichsten unserer bisherigen Kurzreisen.

Wer Kinder hat und somit auf Weihnachts- oder Silvesterwochen ausweichen muss, ist da schlechter dran. So wie meine Eltern. Die haben ja uns und müssen vermutlich etwas tiefer in die Tasche greifen für das Ferienhaus, das ihnen nächstes Weihnachten im Harz vorschwebt. Weihnachten und Silvester sind die meisten Urlaubsgegenden ja quasi zu 100% ausgebucht.

Ich freue mich natürlich drauf – denn in den Harz wollte ich schon lange mal im Winter. Im Sommer eigentlich auch. Aber das ist eben das Furchtbare am in der Nähe bleiben – die erlebenswerten Sachen in der eigenen Umgebung sind einfach zu zahlreich, um in ein Jahr zu passen.

In diesem Sinne Ihr Lieben,

vielen Dank, dass Ihr uns gelesen habt, heute und über´s Jahr, manche ja auch schon seit Urzeiten. Ich hoffe, Ihr könnt 2017 ganz nach Eurem Geschmack ausklingen lassen und habt dann einen fulminaten Start ins neue Jahr.

Bis dahin

alles Liebe

Stefanie & Volko

Henne Strand

Dänemark, die Queen und ich: Henne Strand im Winter

Und nur einmal angenommen, ich hätte alles Geld der Welt, ich könnte in Palästen leben und die ganze Welt läge mir zu Füßen… dann wäre es noch immer mein königlichstes Vergnügen morgens zum Brötchenholen von Houstrup nach Henne Strand zu laufen. Denn es macht mich eben wenig so glücklich wie ein Sonnenaufgang am Meer und Füchse, Rehe und Pferde, die durch Dünen ziehen. Weiterlesen

Stern

Gegessen wird um Zwölf: der Dithmarscher Gänsemarkt

Als wir zu bloggen begannen, glaubte ich noch, Ausflüge aufs Land würden generell in einem Landgasthof enden. Solche, über die man nach einem ausgedehnten Spaziergang ganz zufällig stolpert und wo einfaches, ehrliches, sauleckeres Essen serviert wird. Im besten Fall wären die Holztische mit rotkarierten Tüchern eingedeckt, dachte ich, es würde nach Rotkohl duften und ein Bullerjan-Ofen sorgte für heimelige Wärme. Aber das war – bis vergangenen Sonnabend – nur eine Phantasie.

 

 

In Wahrheit ist es nämlich so: überlässt man in Norddeutschland die Restaurantwahl dem Zufall, gerät man in der Regel in Touristenfallen und/oder pesthässliche Etablissements im 90er-Look und/ oder isst erstaunlich schlecht. Im Norden muss man einfach wissen, wo es gut ist. Besonders in Schleswig-Holstein. Und vor allem in Dithmarschen. Sonst fährt man an dem grünweißen Gebäude in Gudendorf vielleicht vorbei. Nur wenn man langsam genug ist, um die üppige, liebevolle Dekoration am Eingang der ehemaligen Eierverpackungsfabrik wahrzunehmen, erkennt man schon von Außen dass der Dithmarscher Gänsemarkt ein kleines Schmuckstück ist.

 

Gegessen wird um 12.00: der Dithmarscher Gänsemarkt

 

Wenn Hamburger um die Güte einer Lokalität wissen, wissen es die Dithmarscher natürlich schon lange.  Eine Reservierung ist daher in jedem Fall angebracht. Ein typisches Telefonat liefe so, erzählt Stefan Anders, der den Familienbetrieb gemeinsam mit seiner Frau in vierter Generation führt:

„Gifft dat middachs noch´n Tisch?“

„Wann würden Sie denn gern kommen?“

„Naja, middachs, nech.“

Also, dann um 12.00 weiß Herr Anders. In Dithmarschen tickt man eben noch richtig. Und das ist für alle anderen natürlich super. Denn wer nicht aus Dithmarschen kommt und unter 90 Jahre alt ist, isst ja sowieso nicht um 12.00 Uhr, braucht also auch keinen Tisch zur Hightime.

 

 

Da kann man also schön ausschlafen, entspannt nach Dithmarschen eiern, eine Reservierung für 14.00 Uhr vornehmen und dann erst einmal einen ausgedehnten Spaziergang antreten, irgendwo am Deich, wo die Dithmarscher Gänse aufwachsen.

 

Dithmarschen

 

Dithmarscher Gänse werden nicht in Massen gehalten, sondern quasi als Kostgänger auf den umliegenden Bauernhöfen einquartiert. Lohnaufzucht nennt man so etwas. Und wer sich Gedanken um die Tiere macht, kann sich auf den Seiten des Dithmarscher Gänsemarktes über die Haltung informieren: https://www.gänsemarkt.de/unsere-marke/nachhaltigkeit-tierschutz; etwas, das so gut wie kein Bratwurststand auf den Weihnachtsmärkten bietet.

Es lohnt sich also, einen Ausflug nach Gudendorf zu machen. Das liegt im südlichen Dithmarschen, keine Stunde von Hamburg entfernt. Es ist eine ziemlich entlegene Gegend, umspielt von Nord-Ostsee-Kanal, Elbe und Nordsee und für mich persönlich die schnellste Art, vollkommen zu entstressen. Hier gibt es nämlich so gut wie gar nichts. Davon jedoch jede Menge.

 

Tagesausflug nach Dithmarschen: must-see Trischendamm

 

Wenn man sich auskennt im südlichen Dithmarschen, ist es eigentlich egal, wo man spazieren geht. Man hat dann ja alles, was Dithmarschen ausmacht, im Kopf und im Herzen und lässt sich mit diesen Bildern einfach in die weite, einsame Leere hineinfallen. Als Neuling muss man Dithmarschen erst einmal lieben lernen (jedenfalls ging es mir so) – und dafür eignet sich am allerbesten der Trischendamm. Den muss man sowieso mal gesehen – ach was, erlebt – haben. Warum steht hier. Und falls hier jemand mitliest, der sich vor Weihnachten noch einmal erden möchte: ab nach Friedrichskoog Spitze. Es ist nicht weit vom Gänsemarkt; etwa 20 km.

 

Trischendamm

 

Genauso pünktlich wie die Dithmarscher ihr Mittagessen einnehmen, gehen sie auch wieder ihrer Wege. Um 14.00 Uhr wird es ruhig im Gänsemarkt. Aber es duftet noch immer intensiv nach Rotkohl und während die Auswärtigen jetzt in aller Seelenruhe speisen, trudeln die ersten Dithmarscher Kaffeegäste ein. Eine persönliche Beobachtung: Während zum Mittagessen viele größere Gruppen und Mehrgenerationen-Familien kommen, ist die Kaffeezeit eine typische Angelegenheit unter Freundinnen. Was sicherlich auch an Frau Anders Gespür für hygge liegt.

 

hygge

 

Frau Anders Deko-Laden, die Daunenstube, erinnert an ein begehbares dänischen Interieur-Magazin. Und selbst ich – als konsumuntüchtige Person – habe mich in einiges verliebt. U.a. in die Betten-Manufaktur. Die EU-Ökoprüfstelle hat Kissen und Decken der Familie Anders mit dem Bio-Siegel versehen; d.h. sie bestehen zu 100% aus Biodaunen, Biofedern und Biobaumwolle.

 

biobetten

 

Apropos Schlafen, hygge und Dänen. Der Dithmarscher Gänsemarkt ist ein echtes Smuttur. Wer hätte das denn gedacht? Wer hätte überhaupt gedacht, dass es ein Smuttur gibt! Aber so ist es. Die Deutsche Zentrale für Tourismus betreibt im Auftrag der Bundesregierung sogar eine offizielle Smuttur-Seite. Und eben dort wird der Gänsemarkt als „hyggeliger udflug“ angepiesen – in dänisch. Smuttur nennen die Dänen nämlich ihre Kurztrips, die sie offenbar gern und häufig unternehmen.

 

Hyggeliger Udflug: ein Smuttur in Dithmarschen

 

Ich stehe ja total auf Smutturs. Im Grunde könnte man diesen Blog einen Smuttur-Blog nennen. Darum schnell noch mal zwei weitere Tipps, falls Ihr Lust habt, einen Kurztrip ins südliche Dithmarschen zu unternehmen.

Übernachten: im Burger Fährhaus habe ich mich mal wie in einem Gedicht von Mathias Claudius gefühlt. Es liegt direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Und wenn Ihr schon mal da seid, unternehmt bloß einen kleinen Spaziergang in den Luftkurort selbst, um im Lütten Café einzukehren. Mehr darüber findet Ihr bei Wera von Kultur und Kunst.

Erleben: Wenn Euch der bereits erwähnte Trischendamm gefällt, dann werdet Ihr sicher auch Helmsand lieben. Die ehemalig Hallig ist nur ein Highlight in der unbedingt sehenswerten Meldorfer Bucht. Wobei ich jetzt ins Grübeln komme. Denn eigentlich ist es dort zwischen April und Oktober schöner. Also, verschiebenen wir dieses Smuttur lieber auf den Frühling oder Herbst oder im allerbesten Fall auf einen knallheißen Hochsommertag.

In dunklen Wintertagen eignet sich das Smuttur-Mutterland besser. (Anscheinend kann ich mich ja gar nicht wieder einkriegen, ein neues Wort gelernt zu haben). Und ich finde es irgendwie strange, dass Dänen ein eigenes Wort für Kurtzrip kennen, aber selbst gar nicht so richtig darauf vorbereitet sind. Es ist nämlich gar nicht so leicht, in Dänemark eine gute Unterkunft  für ein, zwei, drei Nächte zu finden. Die wunderschönen, alte Badehotels sind ganz schön hochpreisig, die bezahlbaren Hotels oft furchtbar deprimiernd. Und Ferienhäuser – die klassische Variante des DK-Urlaubs – kosten in der Regel für ein Wochenende genauso viel wie für eine ganze Woche.

Wobei ich überhaupt nichts gegen eine ganze Woche in einem dänischen Ferienhaus gesagt haben möchte. Ganz im Gegenteil. Und weil das so ist, machen wir uns morgen auf den Weg und melden uns – so das W-Lan will – nächstes Mal aus dem vorweihnachtlichen Dänemark. Bis dahin: einen schönen dritten Advent.

 

Staatsoper

Elphis schöne Schwester: die Hamburgische Staatsoper im Advent

Als ich gestern zur Blauen Stunde quer durch Planten un Blomen Richtung Hamburgische Staatsoper stiefelte, kreuzten zwei Ratten meinen Weg. Ich bin keine Expertin, was das betrifft, doch ich nahm an, es wären Wasserratten. Wie sie sich da nämlich direkt vor meinen Füßen in das Bassin gleiten ließen, sah es ganz so aus, als würden sie zum reinen Vergnügen auf die weite Fläche hinauspaddeln. Die Lichter der Schlittschuhbahn spiegelten sich auf dem Wasser wie bunte Monde. Der Schneeregen fiel dicht. Und ich kann jeden verstehen, der die Vorstellung nicht besonders romantisch findet. Aber ich … ja … ich fühlte mich ungeheuer „zuhause“. Etwas, das ich immer dann besonders genieße, wenn ich es eine Weile nicht hatte.

 

 

Ich mag meine Stadt. Auch wenn in Hamburg – das habe ich mal gelesen –  mehr Ratten leben als Menschen. Bei uns gelten sie als eklige Schädlinge, aber in Indien und China stehen Ratten für Kreativität und Ehrlichkeit. Zwei Eigenschaften, die recht gut zum Hafen passen – genau wie Offenheit und Toleranz. Die Bandbreite akzeptierter Lebensformen zieht sich bei uns ja noch in die gediegensten Institutionen.

 

Die Hamburgische Staatsoper: abendliche Atempause

 

In der altehrwürdigen Hamburgischen Staatsoper etwa debütierte Plàcido Domingo ebenso wie Anneliese Rothenberger. Das ist genauso „volle Kanne Hamburg“ wie der welttreueste (wunderschöne, phantastische) Ballettdirektor John Neumeier und der attraktivste Musikdirektor des Universums, Kent Nagano, der ganz nebenbei ein international gefeierter Star ist und dieses Jahr als Dirigent des Jahres ausgezeichnet wurde.

 

 

Wer was für Klassik übrig hat (oder mal reinschnuppern möchte) kann noch bis Weihnachten jeden Abend – kostenfrei – den wunderbaren lebendigen Adventskalender besuchen. Täglich um fünf (sonntags um 12.00 Uhr) nehmen Hamburger und Besucher auf Stufen und Fensterbänken des Foyers Platz, um sich eine halbe Stunde gedanklich entführen zu lassen. Dann darf ein Kind aus dem Publikum das jeweilige Türchen öffnen. Dahinter kann sich Tanz verstecken, Literatur oder Musik. Es wird besinnlich, anspruchsvoll oder fröhlich. Gestern z.B. trug Sopranistin Qiong Wu Lieder der Romantik von Brahms, Strauss u.a. vor, begleitet von Oliver Stapel am Piano.

 

 

Das war eine wunderbare halbe Stunde. Eine Atempause. Ein Freudenfeuerchen. Gerade übrigens in Kombination mit einem Spaziergang durch den stillen Park zuvor bzw hinterher. Und man sollte sich keinesfalls durch Ratten davon abschrecken lassen, denn:

Adventskalender„Durch Fragen, die die Künste aufwerfen, und durch Antworten, die sie herausfordern, erleben wir eine Schönheit, die mit schönem Aussehen nichts zu tun hat. Auch Schwäche, Tragisches oder Abstoßendes kann unglaublich schön sein. Denn schön ist jede Erfahrung, die uns dem Wesenskern der Dinge, dem Urgrund allen Daseins näherbringt. (Kent Nagano)

Der literarisch-musikalische Adventskalender der Hamburgischen Staatsoper findet noch bis zum 23. Dezember täglich um 17.00 Uhr statt (sonntags 12.00 Uhr) statt. Wie es sich für das Bundesland mit den meisten Stiftungen in Deutschland gehört, wird eine Spende gern gesehen. Sie kommt der Regenbogenstiftung zugute.

Blackpool

Kleine Pause – mit Blick aufs Meer

Hätte ich mal das Angebot von Vogts Vermittlungsagentur angenommen. Noch im Sommer schlug mir die Agentur regelmäßig eine nicht näher bezeichnete Tätigkeit zu besten Konditionen vor. Die Bezahlung beträgt durchschnittlich 3600 € im Monat bei ca 4 Stunden Arbeit in der Woche, hieß es. Und weiter: Der Mitarbeiter hat keine eigenen Ausgaben und muss keine speziellen Fähigkeiten mitbringen.

Das hätte eigentlich ganz gut gepasst. Und dann hätte ich mich jetzt ganz entspannt zurücklehnen können – optimaler Weise mit Blick aufs Meer. Aber im Sommer mache ich mir schon aus Prinzip ungern praktische Gedanken. Und als ich endlich soweit war, den Job in Erwägung zu ziehen, hatte ihn mir offenbar jemand Flinkeres vor der Nase weggeschnappt. Jedenfalls höre ich nichts mehr von Vogts Vermittlungsagentur.

 

WM 2014

 

St. Peter-Ording

 

St. Peter-Ording

 

Staberhuk Fehmarn

 

jungemädchen

 

KinderimAquarium

 

Hundefreude

 

Lousiana

 

Schwaene

 

Meereslounge

 

Ist aber dennoch eine gute Stelle

 

 

Tango Travemuende

 

Sonnenuntergang

 

Weltschiffahrtsweg

 

Zwei Schafe

 

Strandgym

 

Wilhelmsburg

 

Sylt im November

 

Sylt bei Regen

 

 

Kiel by night

 

Watt

 
mitblickaufsmeer
 

Was ich eigentlich sagen wollte: Uns hat mal wieder der Jahresendstress erwischt. Das bleibt ja nicht aus. Wie immer sind alle (Kunden, Dienstleister, Heizungsableser, wir) scharf drauf, gewisse noch Dinge im „alten Jahr“ zu erledigen und da nicht alles aufeinmal geht, steht eine Blogpause an. Keine ewig lange. Wir hören das Meer schon in der Ferne rauschen. Bald gehts hier weiter. Macht´s gut derweil!

St. Peter Ording

Kurtaxe in SPO oder: Was ein Sonnenuntergang kostet

Es ist Ende Oktober, kurz vor fünf und der Herr da im Kassenhäuschen an der Promenade von St. Peter-Ording Bad will mir doch tatsächlich 2 Euro Kurtaxe abknöpfen. Für eine Tageskarte. Ich bin schon an einem Sommervormittag irritiert, wenn ich Eintritt in die Natur zahlen soll. An einem Herbstabend verstimmt es mich geradezu. Weiterlesen