Alle Artikel mit dem Schlagwort: Norddeutschland

Holmer Sandberge

Norden im Westen(taschenformt): Holmer Sandberge

Du sollst Pinneberg nicht unterschätzen! Das lehrten mich die Holmer Sandberge neulich zum x-ten Male. Schon häufig bin ich mit eher geringen Erwartungen in den westlichen Hamburger Speckgürtel ausgeschwärmt. Und mit maximaler Verblüffung belohnt worden. Die wunderbare Dünenlandschaft der Holmer Sandberge bildet da keine Ausnahme.

Brunsbuettel

Anders schön. Brunsbüttel.

Ich hatte mir das anders vorgestellt mit Brunsbüttel. Früher vor allem. Schon Ende März hatte ich hier loslaufen wollen. Ausgehend vom Historischen Leuchtturm an der Mole 1 wollte ich meine letzten Lücken schließen. Nicht nur die in Brunsbüttel. Dieses Jahr hätte es eigentlich ganz »Schleswig-Holstein rund« gehen sollen.

Kreidegruben Lägerdorf

Kreidegruben Lägerdorf (schon mal locker für 2035 vormerken)

Aus Hamburg kommend ragt an der A23 kurz vor Itzehoe rechter Hand ein Zementwerk aus der flachen Landschaft. Ein Schandfleck eigentlich. Doch es hat meine Phantasie lange beflügelt. Denn wann immer wir an die Nordsee fuhren, sagte V.: «Ich glaube, da war´s» Und ich wußte, er meinte ein Fotoshooting in den Kreidegruben Lägerdorf, denen er einen geradezu karibischen Look bescheinigte. Nun war ich neulich mal da.

Stralsund

26 h allein in Stralsund und die 99 Besonderheiten der Stadt

Und da waren sie wieder meine 3 Probleme: Ich hatte kein Auto. Niemand hatte Lust, mit mir einen Kurztrip zu unternehmen. Und das Wetter war unheimlich mies. Doch zum Glück gibt es ja Stralsund. Die ehrwürdige Hansestadt am Strelasund geht einfach immer.

Hoernum

Wandern am Seenebelmeer – von Hörnum nach Rantum

Wanderungen, die mit einem Highlight beginnen, sind eine feine Sache. So wie der Wattwanderweg von Hörnum nach Rantum. Der startet nämlich mit dem Drei-Insel-Blick. Bzw. einem der drei Drei-Insel-Blicke. Denn eins haben Sylt, Föhr und Amrum gemeinsam: ein wunderbares Inselende von dem aus man die Nachbarinseln sehen kann. Normalerweise.

Kiesch

Ziemlich gute Bekannte: Hamburger und die Hamburger Kunsthalle

Alfred Lichtwark, der 1. Direktor der Hamburger Kunsthalle, bat regelmäßig Künstler aus dem In- und Ausland an die Elbe, um sich mit Hamburger Ansichten zu beschäftigen. Er wusste, dass die Hanseaten vertraute Motive aus ihrer Umgebung schätzten und hoffte auf diese Art, die Akzeptanz für moderne Kunst in der Stadt zu erhöhen. Ich fühle mich irgendwie ertappt, als ich das auf einer Handreichung lese. Sie hängt direkt neben Liebermanns Terrasse im Restaurant Jacob in Nienstedten an der Elbe. Ein Bild, bei dem mir das Herz ganz hell wird – genau wie es der große Mann der Kunsthalle vor über 100 Jahren seinen Hamburgern auf die Nasenspitze zusagte.     Liebermann im Jacob einzuquartieren, war ein ziemlich genialer Schachzug von Lichtwark, das muss ich sagen. Sicherlich bin ich nicht die einzige, für die Liebermanns Bild und die reale Lindenterrasse miteinander verwoben sind. Beim Elbspaziergang denkt man ganz automatisch an das Bild. Beim Betrachten des Bildes an den Elbspaziergang. Und gerade dass man an beides denkt, macht beides doppelt so schön.     Eigentlich bin ich heute …

Olpenitz

Jetzt komm ich noch einmal und dann nimmermehr: Olpenitz

In Olpenitz bei Kappeln entsteht seit einiger Zeit „Deutschlands größter Ferienpark“. So hab ich das neulich gelesen. Allein das Wort Ferienpark deprimiert mich. Beim Ostsee-Resort Olpenitz (noch so ein deprimierendes Wort) kommt hinzu, dass es meinen Lieblingsstrand tangiert. Im geradezu mathematischen – aber mehr noch ideellen Sinne. Das beobachte ich nun schon eine ganze Weile, doch ich kann und kann mich nicht daran gewöhnen.     Als meine Welt und ich noch klein waren, endete sie – also die Welt, am Strand von Weidefeld. Konkret an einer Mole, die sich weit in die Ostsee hineinstreckt. Das Dahinter blieb mir Jahrzehnte verborgen. War Marinegelände. Sperrgebiet.  Nicht, dass ich Militärisches so toll fände. Doch gerade, dass man nicht weiterkonnte, setzte ein I-Tüpfelchen auf das Gefühl, sehr weit weg von allem zu sein.     Zwischen Weidefeld und der nächsten Stadt liegen zehn Kilometer herrlichster Walachei. Kappeln ist selbst nicht gerade eine Metropole.  Daher war Weidefeld immer leerer als andere Ostseestrände in Schleswig-Holstein. Nicht so zugepflastert mit Strandkörben. Keine Kurtaxe. Richtig Meer eben. Ein sehr guter Ort.   …

Hafen List

Winter auf Sylt: Warum List unsere erste Wahl ist

Sandra von Wortkonfetti fragte uns u.a., welche drei Orte man im Norden unbedingt gesehen haben sollte.  Wir antworteten mal wieder: List. Daran haben zwei Jahre in der Nähe bleiben nichts geändert. Und darum legen wir uns ausnahmsweise fest. Das Beste was man im Januar in Norddeutschland machen kann, ist Urlaub in List. Zum einen ist es schön symbolisch das Jahr ganz oben zu beginnen. Und zum anderen wären da auch noch folgende 5 Großartigkeiten: 1. Die Blidselbucht zwischen Kampen und List   Nördlich von Kampen gibt es auf 8 km nichts als ein paar Reetdachhäuser und die Listlandstraße. Sie verläuft zwischen den höchsten Dünen und der lieblichsten Bucht der Insel – der Blidselbucht – nach List.   Die Häuser liegen in List am Wattenmeer. Das ist friedlicher als an der Brandungsseite. Man kann das Donnern der Nordsee jedoch hören, wenn der Wind aus bestimmter Richtung weht. Ruft sie zu laut, ist man schnell da. Mir gefällt die Wattseite in List besser als in Kampen, Keitum oder Morsum, weil es Strand gibt. Nichts gegen Salzwiesen, aber …