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Waldpfade Hamburg

Wie ich lernte, die Wälder zu lieben

Ein Reisebuch braucht ein gutes Jahr. Einige Monate mehr, ein paar weniger oder – im Fall einer neuen Reihe etwa – auch deutlich länger. Aber so grundsätzlich ist ein Jahr der Zeitraum, in dem ich denke, seit ich Reisebücher schreibe. Und etwa ein Jahr ist es auch her, dass wir mit dem Wanderführer »Waldpfade Hamburg« loslegten, der vor zwei Wochen erschienen ist.

Als welkten in den Himmeln ferne Gärten

Bei allen aktuellen Unsicherheiten und Unmöglichkeiten bin ich heilfroh über alles, das verlässlich wunderbar und möglich bleibt. Zu diesen guten Dingen gehören Wälder. Sie schwingen sich ja nun gerade zur Höchstform auf. Sind also prädestiniert, uns in den nächsten Wochen Trost zu spenden, Atempausen zu schenken oder wenigstens für einen Moment vollkommen zu bezaubern.

Holmer Sandberge

Norden im Westen(taschenformt): Holmer Sandberge

Du sollst Pinneberg nicht unterschätzen! Das lehrten mich die Holmer Sandberge neulich zum x-ten Male. Schon häufig bin ich mit eher geringen Erwartungen in den westlichen Hamburger Speckgürtel ausgeschwärmt. Und mit maximaler Verblüffung belohnt worden. Die wunderbare Dünenlandschaft der Holmer Sandberge bildet da keine Ausnahme.

Brunsbuettel

Anders schön. Brunsbüttel.

Ich hatte mir das anders vorgestellt mit Brunsbüttel. Früher vor allem. Schon Ende März hatte ich hier loslaufen wollen. Ausgehend vom Historischen Leuchtturm an der Mole 1 wollte ich meine letzten Lücken schließen. Nicht nur die in Brunsbüttel. Dieses Jahr hätte es eigentlich ganz »Schleswig-Holstein rund« gehen sollen.