Mystische Pfade Schleswig-Holstein oder Wandern zwischen den Meeren
Werbung in eigener Sache | Mystische Pfade Schleswig-Holstein. 38 Wanderungen auf den Spuren von Mythen und Sagen. Das ist unser neues Buch.
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Der Friederike-Klünder-Weg in Blankenese verläuft quer durch den Hessepark, wo die Klünders im ausgehenden 18. Jahrhundert lebten. Ihr Anwesen war weitläufiger als der heutige Park. Viel, viel weitläufiger. So war es damals üblich für die Reichen. Ganz unüblich allerdings war Friederike Klünder. Denn sie bewahrte tausende Menschen vor Elend und Verderben.
In Stein zieht sich eine 300 Meter lange Mole in die Ostsee. Unterbrochen wird sie von einer Brücke. Die spannt sich allerdings nicht über Wasser, wie Brücken es sonst sinnvoller Weise tun. Sondern über Sand. Vielmehr eine Sandbank.
Ich – größte diesbezügliche Spaßbremse aller Zeiten – war vor einem Jahr gezwungen, Silvester auf der Elbe zu feiern. Denn wir hatten Gäste von „weit weg“ und die wollten was typisch Hamburgisches erleben. Oft sind das dann ja Dinge, die man als Hamburger nie macht. Und wenn dann doch mal, kann man hinterher gar nicht mehr fassen, dass man das noch nie gemacht hat. So war das mit mir letztes Silvester auf der Elbe.
Røldal, am Rande der Hardangervidda, gilt als der schneereichste Ort Europas. Dabei liegt die kleine Ortschaft in der Kommune Odda gar nicht weit entfernt von Norwegens sonnigstem Süden.
Die erste weihnachtliche Ahnung erwischte mich in diesem Jahr ziemlich früh. Es war, als ich nach einem Abendessen im Dorf zu meiner Unterkunft im Ortsteil Bad spazierte. Butendeichs strich der Wind durch die Salzwiesen. Und binnendeichs staksten Rehe durch die Dünen von St. Peter-Ording. In der Ferne funkelte Jönne Goschs Fisch-Imperium wie Christbaumschmuck. Ich weiß noch, dass ich mich darüber wunderte, nur wenige Spaziergänger zu treffen.
Statt Adventskalenderschokolade gibts heute ein Bilderrätsel zum Mitraten. Gesucht wird ein Ort. Wer den Norden liebt, hat vielleicht schon mal von ihm gehört. Oder ihn selbst besucht. Es ist ein Hope Spot, also ein Hoffnungsfleck.
Nach Meinung der GEO-Redaktion gehört das Haus in der HafenCity mit dem (für mich) nicht gerade spannenden Namen »Internationales Maritimes Museum Hamburg« (kurz IMMH) zu den 15 deutschen Museen, die jeder besucht haben sollte. Mich hat´s ehrlich gesagt bisher nicht interessiert. Andererseits zähle ich mich durchaus zur Zielgruppe „Jeder“. Und eine eigene Meinung kann nie schaden.
Er starrt mich an. Ganz eindeutig starrt er mich an. Man muss gar nicht mal an Telepathie glauben, um seine Gedanken zu verstehen. »Ich habe Dich im Blick«, sagt er.
Neulich in Haithabu fragte ich mich zum wiederholten Male, ob Dänen generell interessierter sind als Deutsche. Es ist mir im nördlichen Schleswig-Holstein schon häufiger aufgefallen. Wo immer Kunst oder Kultur dransteht, tumeln sich überproportional viele Dänen.