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Nachts im Museum

Nachts im Museum: (fast) live aus Schönwalde am Bungsberg

Enthält Werbung | Irgendwo tickt eine Uhr in der alten Dorfschule von Schönwalde. Nicht in dem Raum, in dem ich gerade auf einer Schulbank sitze und wo es ein wenig nach Kreide riecht. Das Ticken kommt aus einem entfernteren Raum. Einem, den ich später inspizieren werde. „Den Rundgang machen Sie am besten nach dem Uhrzeigersinn“, hat Frau Hagedorn geraten. „Dann finden Sie die Lichtschalter der einzelnen Räume leichter.“ Und das ist ja eben so ein Satz an dem man merkt: Wir übernachten heute in einem Museum. Allein. Unbeaufsichtigt.     Gar nicht selbstverständlich, dass ein Museum sich darauf einläßt. Gerade eines, das komplett ehrenamtlich betrieben wird und voller persönlicher Dinge und Erinnerungen steckt, die eng verwoben sind mit der Geschichte des Ortes. Daher wurden auch die nächsten Nachbarn darüber informiert, dass heute 2 im Museum herumgeistern. Nicht, dass jemand die Polizei alarmiert. Überhaupt scheint in Schönwalde alles noch etwas familiärer zuzugehen als im Rest der Welt. Netter. Verbindlicher.     Unser Begrüßungskomitee zum Beispiel, Frau Hagedorn und Frau Schneider, haben heute bereits eine Adventsfeier für …

Hejlsminde

Die Essenz der Dinge in Hejlsminde & Christiansfeld

Die Stille in Hejlsminde wird mir so richtig erst bewusst, als zwei Enten auf dem Wasser landen. Wie laut ihr charakteristisches „Räb Räb Räb“ über dem Noor klingt. Wenn gar nichts sonst zu hören ist. Nicht einmal Wind. Mein Denken verlangsamt. Oder konzentriert sich vielmehr. Auf das, was gerade ist. Und den ganzen anderen Rest – was war/was wird – verhüllen Nebelschleier.

Wanderung um den Ellenbogen

Wanderung um den Ellenbogen: nördlicher wird´s nicht

Ich hätte ja schwören können, dass ich die Wanderung um den Ellenbogen längst beschrieben habe. Die Umrundung der Nordspitze von Sylt ist nämlich sicherlich die Wanderung, die ich am häufigsten in meinem Leben unternommen habe. Aber ich verliere wohl langsam selbst den Überblick über das, was sich im Laufe der Zeit auf dem Blog angesammelt hat. Also bitte; hier ist sie. Und zwar so, wie ich sie am liebsten habe: in der kälteren Jahreshälfte bei schlüpferblauem Himmel.

Halunder Jet

Der Halunder Jet: Männer, die auf Schiffe starren

Die Helgoländer Allee (das ist die Straße, die sich zwischen Reeperbahn und Altem Elbpark runter zum Hafen schwingt) verdankt ihren Namen der Tatsache, dass sie dort endet, wo die Schiffe zu Deutschlands einziger Hochseeinsel aufbrechen. An den St. Pauli Landungsbrücken nämlich. Seit fast 200 Jahren geht das schon so. Anfangs noch mit Raddampfern. Heute mit dem Halunder Jet; einem Motorkatamaran.

Elbansichten

Elbansichten: zwischen Hamburg und Brunsbüttel

Schiffsreisen sind immer etwas Besonderes. Gerade für Hamburger und Hamburg-Freunde. Selbst eine Hafenrundfahrt lohnt sich und auch die kürzesten Fährverbindungen können zum Abenteuerchen werden, wenn man ausnahmsweise mal woanders aussteigt. Aber richtig großartig wird´s erst, wenn man die bekannteren Elbansichten hinter sich läßt.

Cuhaven

Radtour in Cuxhaven: unterwegs im nördlichsten Niedersachsen

1733 wurden in der Hafeneinfahrt von Cuxhaven drei ausgemusterte Schiffe versenkt, um ein Seezeichen zu sichern. Das vorderste Schiff soll den Namen Olivia getragen haben. Im Volksmund bald nur noch Oliv genannt. Genuschelt klingt das in etwa wie ein plattdeusches „old Leev“ – Alte Liebe. Und so heißt die Anlage bis heute.

Steinberghaff

Frühling, Sommer, Herbst und Steinberghaff

Der kleine, verschwiegene Strand von Steinberghaff liegt  – wie viele Strände in Angeln – ein wenig ab vom Schuss. Daher wird er in erster Linie von Eingeweihten angesteuert. Oder von Leuten, die zwanghaft jedem Wegweiser „Zum Strand“ folgen müssen. Es gibt einige solcher Wegweiser „Zum Strand“ entlang der B199, die hier oben „Nordstraße“ genannt wird. Es lohnt sich immer, ihnen zu folgen, denn alle Strände sind ausgesprochen entzückend; auf diese zurückhaltende Art, die der Gegend zu eigen ist. Der Strand vor Steinberghaff ist der heimeligste.

Gruener Ring

Der Grüne Ring, Etappe 3: partiell nicht übel (der Rest sind Parzellen)

Neulich, als noch nicht Herbst war, war der Grüne Ring wieder einmal mein Ziel. Konkret die 3. Etappe (von insgesamt 8). Ich absolviere die Abschnitte des 100 km langen Rad- und Fahrradweges rund um Hamburg nur, wenn mir nichts Besseres in den Sinn kommt. Denn es stimmt zwar wirklich, dass der Grüne Ring sich fast ausnahmslos durch´s Grüne zieht. Aber es ist eben nicht wirklich Natur und nur partiell erholsam und/ oder spannend.

Mini-Kreuzfahrt_von_Kiel_nach_Oslo

Schiffsmeldung: auf Mini-Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo

Enthält Werbung | Wer sich häufiger in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt herumtreibt, kommt gar nicht drum herum, irgendwann über eine Mini-Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo nachzudenken. Die weiß-blauen Mega-Fähren der Color Line Reederei gehören an der Förde zum Stadtbild wie andernorts etwa Rathäuser oder Kirchen. Nur dass sie diese in einigen Städten überragen würden – sind die Gigantinnen doch 15 Decks hoch.