Bei Haffkrug kann man sich kurzhalten. Weiterlesen
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XXXIX. Scharbeutz: schönste Ausweichmanöver
Wird ein Ort in Schleswig-Holstein dermaßen überrannt wie Scharbeutz, liegt der Ursprung immer am Strand. So feinsandig wie in Scharbeutz kommt er nur selten daher. So sanft und flach läuft die Ostsee beinahe nirgends auf ihn zu. Weiterlesen
XXXVIII. Timmendorfer Strand: Hamburger Liebchen
Über alle Strände Schleswig-Holsteins fallen am Wochenende Hamburger ein, aber nirgends in so erstaunlicher Zahl wie in Timmendorfer Strand. Das war schon so, als noch gar keine Rede von einem Seebad sein konnte. Weiterlesen
XXXVII. Niendorf: ÜberTourismus in der Lübecker Bucht
Fragt man die KI, ist Niendorf ein idyllisches Seebad in der Lübecker Bucht, bekannt für seinen ruhigen Sandstrand. Vielleicht hat sie das auf offiziellen Tourismusseiten aufgeschnappt, denn die sprechen sogar von »der Ruhe selbst«. Und Wikipedia nennt Niendorf beschaulich.
Klingt gut?!
Bloß, dass es eben nicht stimmt. Weiterlesen
XXXVI. Travemünde: Bäderstil(e)
Läge Travemünde in Mecklenburg-Vorpommern, ginge es als stinknormales Seebad durch. In Schleswig-Holstein aber ist Travemünde einzigartig. Nur hier – am südlichsten Ostseestrand – findet sich der Mix aus Klassiszismus, Historismus und Jugendstil, der als Bäderarchitektur bezeichnet wird. Weiterlesen
XXXV. Lübeck und die Trave
Wer einmal rund um Schleswig-Holstein reist, könnte die City von Lübeck geographisch gesehen locker links liegen lassen. Die Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern verläuft zunächst östlich der Stadt und im weiteren Verlauf am Ostufer der Trave. Weiterlesen
XXXIV. Ratzeburg: Spiel ohne Grenzen
Wer sich nicht über die Wiedervereinigung freut, kann ja mal nach Ratzeburg reisen, um über die Alternative nachzudenken. Die da wäre: direkter Zugang für Putin zum See. Was heute lächerlich klingt, war bis 1990 Realität. Weiterlesen
XXXIII. Mölln: still ruhn die Seen
Auf der Fahrt von Lauenburg nach Lübeck stoppt der RE83 etwa zur Halbzeit in Mölln. Bei Badewetter – wenn sich die Blechlawinen Richtung Lübecker Bucht ins Unendliche ziehen – ist der Bummelzug die schnellste Möglichkeit, um von der Elbe an die Ostsee zu gelangen. Er ist aber auch eine fantastische Gelegenheit, möglichst langsam zu reisen. Immer wieder auszusteigen zwischendurch. Zum ersten Mal in Mölln.

Mölln ist die erste Süßwasserseeperle, die der RE83 auf seinem Weg durch das Herzogtum Lauenburg und die Holsteinische Schweiz miteinander verbindet. Sie waren alle mal schwerer in Mode als heute. Und haben sich alle eine geradezu nostalgische Seelenruhe bewahrt, die man an den Küsten längst nicht mehr findet. In Mölln spürt man sie nicht sofort. Man muss ein bisschen danach suchen; vorzugsweise an einem warmen, trägen Sommertag.
Mölln: Stippvisite, Ausflugstag, Kurzurlaub
Dabei muss man sich auch gar nicht groß stressen. Mölln ist die Waldfee unter den Seeköniginnen. Es reicht, wenn man ihr kühlendes Schattenreich am späteren Vormittag betritt. Wer also morgens in Lauenburg startet, mag ruhig noch durch Schleswig-Holsteins größten zusammenhängenden Denkmalkomplex bummeln, die historische Altstadt direkt an der Elbe, um dann über die Brücke zu schlendern, die sich vom Hafen über den Elbe-Lübeck-Kanal zum Bahnhof spannt. Der RE83 fährt stündlich und bis Mölln eine gute halbe Stunde. Angekommen wendet man sich dann nicht Richtung mittelalterlicher Altstadt und Till-Eulenspiegel-Brunnen, sondern über Herrenschlag/ Alte Schulgasse/ Hindenburgstraße zum Waldhallenweg.
(148) Stippvisite: Waldfrische
Hoch über dem Schmalsee thront die Waldhalle mit Aussichtsterrasse. Vom Bahnhof läuft man dorthin gut zwei Kilometer bergauf. Zurück dann etwas länger, dafür aber bergab und quer durch den kostenfreien Wildpark Uhlenkolk. Am Ausgang ist schon beinahe der Kurpark erreicht, der an die seenumspielte Altstadt grenzt.
(149) Tagesausflug: Waldbaden
Auf Schmalsee folgt Lütauer See, folgt Drüsensee, folgt das Hellbachtal mit Lottsee, Krebssee, Schwarzsee. Wieviele Seen man umrundet, ist eine Typfrage. Wer sich auf den Schmalsee konzentriert, benötigt etwa 45 Minuten. Empfehlenswert: ein kurzer Abstecher von der Hellbachbrücke zur Badestelle Rolandseck am Lütauer See.
(150) Kurzurlaub: Waldweitwandern
Eine der kürzesten Etappen des längsten durchgehend markierten Wanderweges Europas ist die Strecke von Mölln nach Ratzeburg. Dass der E1 beim Einstieg in Mölln wirklich durchgehend markiert wäre, kann man nicht sagen. Die restlichen 14 km vornehmlich auf Waldwegen finden sich dann aber fast wie von selbst.
(151) Ab durch die Mitte mit dem RE83
Mölln. Ratzeburg. Lübeck. Eutin. Malente. Plön. Der RE83 ist eine top Alternative, falls der große Interrail-Trip gerade nicht drin ist. Für Weitwandernde funktioniert er als Rettungsanker. Die Stationen entsprechen den Etappen des E1. Geht mal die Puste aus oder spielt das Wetter nicht mit, springt man auf den Zug.
Schleswig-Holstein-rund-Reisende nutzen den RE83 bloß als Elbe-Ostsee-Express (bis Lübeck). Gerne so langsam wie möglich. Ratzeburg eignet sich hervorragend für eine Übernachtung und für einen langen Tag an dem See, der zum größten Teil in Schleswig-Holstein liegt und zum natürlichsten in Mecklenburg-Vorpommern
Dies ist ein Beitrag der Serie »Schleswig-Holstein rund«, die dicht an der Waterkant um das nördlichste Bundesland führt.
XXXII. Lauenburg/ Elbe & das Herzogtum
Dreißig Kilometer südlich des südlichsten Punkts von Hamburg winkelt sich Lauenburg an die Elbe. Nichts in der südlichsten Stadt Schleswig-Holsteins und dem gleichnamigen Herzogtum erinnert an das Meer. Weiterlesen
XXXI. Schleswig-Holstein rund: Hamburg
Wer einmal rund um Schleswig-Holstein reist, müsste streng genommen einen Halbkreis um die nördliche Außengrenze von Hamburg schlagen. Das ist prinzipiell möglich. Bedeutet aber 133 Kilometer Vorstadtbebauung am Stück, Gewerbegebiete, Autobahnen und so weiter.
Bleibt man an der Elbe, reduziert sich die Strecke auf nicht einmal ein Drittel. Sie funktioniert weitgehend autofrei und kaum ein Meter lohnt sich nicht. Weiterlesen










