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Glück ist eine Insel: Fanø

Fanoe

Der Wetterbericht für Fanø verspricht lebendigen Wind aus südlicher Richtung. Mag sein, damit sind wir gemeint. Denn da kommen wir angebraust – mit 80 kmh pro Stunde, ganz wie es das dänische Tempolimit für Schnellstraßen vorsieht. Gerade schnell genug für Leute, die absolut keine Lust auf Stress haben und eben darum das stressloseste aller Urlaubsziele ansteuern – eine Nordseeinsel im Januar.

 

Carlsberg

 

Sind Weihnachts- und Silvestergäste erst einmal abgereist und die Biike noch weit, atmen selbst die Publikumslieblinge unter den Eilanden auf. Alles geht dann langsamer und ruhiger zu, sogar die Gastronomen dürfen einige Tage Urlaub nehmen. Manche Inseln werden darüber regelrecht schläfrig. So soll es auf Fanø sein –  der nördlichsten nordfriesischen Insel.

 

Die dänischen Nordfriesinnen: Rømø, Mandø, Fanø. Und Langli.

 

Einige Menschen wissen es gar nicht, aber in List ist weder die Welt zuende noch die nordfriesische Inselkette. Jenseits von Sylt schließen sich drei dänische Wattenmeerinseln an. Je nördlicher sie liegen, desto schwieriger sind sie zu erreichen. Auf die Familieninsel Rømø gelangt man noch bequem über einen Damm. Auf die Gezeiteninsel Mandø zwar auch – aber nur bei Ebbe. Nach Fanø geht es aussschließlich per Schiff oder mit dem eigenen Boot. Und zur kleinen, unbewohnten Hallig Langli muss man durchs Watt wandern – was nur an 3 Monaten im Jahr erlaubt ist.

 

Esbjerg

Der Mensch am Meer. Das Wahrzeichen von Esbjerg ist der Skulptur des Ramses nachempfunden.

 

268 km von unserer Hamburger Haustür entfernt liegt die vielleicht uncharmantesteste Hafenstadt Dänemarks. Esbjerg hat sich ganz dem Offshore-Geschäft verschrieben. (Auch in der Innenstadt habe ich auf vorherigen Stippvisiten noch nichts allzu Spannendes oder Schönes entdeckt; Ein- oder Widersprüche wären mit natürlich sehr willkommen im Kommentarbereich.) Also halten wir uns auch gar nicht länger am Festland auf – nur ein schnelles Foto – beim Wahrzeichen der Stadt, den 9 m hohen Menschen am Meer – und dann ab auf die Insel.

 

 

Die Fähren Fenja und Menja scheinen bereits in die Jahre gekommenen. Sie pendeln im 20-Minuten-Takt zwischen Esbjerg und Fanø. Trotzdem soll es im Sommer häufig zu langen Wartezeiten kommen. Fanø ist extrem beliebt, wird auch als Sylt von Dänemark gehandelt. Die Bild hat mal behauptet, die Insel sei der teurerste Urlaubsort der Welt. Aber die Bild behauptet ja vieles.

 

 

Die Wahrheit ist: Inselurlaube sind meistens einen Tick teurer. Auf manchen Inseln kann man ein Vermögen verjuxen. Aber selbst auf den exklusivesten Vertreterinnen ist ein günstiger Aufenthalt möglich. Und: für einen Kurzurlaub sind Inseln einfach ideal. Denn sie sind ja eigentümlich. Einerseits kann einen selbst die kleinste ein Leben lang beschäftigen und immer wieder überraschen. Andererseits reicht ein Kurztrip, um auch eine unbekannte Insel in Gänze zu erfassen. Und mit dem ersten Schritt von der Gangway stellt sich dieser wiegendene Gang ein, der sagt: ich habe alle Zeit der Welt. Und ich muss gar nichts.

 

Nordby

Nordby

 

Als erklärtem Fähren-Fan ist mir die 12minütige Überfahrt tendenziell zu kurz. Genau wie mir die krasse, oberkrasse Industriekulisse des Esbjerger Hafens einen Tick zu nah bleibt. Aber wer will denn meckern, wenn er in Nordby ankommt, der nördlichsten Ortschaft des Wattenmeers, wo sich Robben auf einer kleinen Sandbank räkeln (nur bei Niedrigwasser, habe ich mir sagen lassen, dann aber verlässlich).

 

Robben

 

Fanø ist knapp 16 km lang und misst an der breitesten Stelle 5 km. Von den 4 Inselorten konzentrieren sich 3 im Inselnorden. Die bereits erwähnte Inselhauptstadt Nordby gibt sich nach Außen etwas zugeknöpft, besteht im Inneren aber aus einer verwinkelten Altstadt, die sich seit 1820 nicht verändert hat.

 

Der Inselnorden: Nordby – Fanø Bad – Rindby

 

Wer Strand will, findet ihn 2 km westwärts in Fanø Bad. Dort entwickelte sich um 1900 das Badeleben, was man an vereinzelten Traumvillen noch sehen kann. Später (ich schätze mal in den 60er Jahren) wurde der Ort böswillig verschandelt. Inzwischen peppt man ihn wieder etwas auf. Aber noch nicht so, dass es zum Dahinschmelzen reicht.

 

Fanoe Bad

Fanoe Bad

 

Fürs Dahinschmelzen ist der Strand zuständig. Er zieht sich über die gesamte Insellänge und findet seinen Höhepunkt da, wo Fanø Bad aufhört, beim ältesten Links-Golfplatz Dänemarks. Links bedeutet nicht, dass er für Linkshänder wäre oder linksherum führt. Sondern dass auf Linksland gespielt wird; was wiederum bedeutet: mitten in den Dünen – so wie die Briten sich das mit dem Golf ursprünglich gedacht haben.

 

 

An der Nordspitze Fanøs ist der Vergleich zur 50 km südlicher gelegenen großen Schwester Sylt stimmig. Nur dass die Straße jenseits des Golfplatzes noch schlechter ist als die am Ellenbogen. Und dass der Søren-Jessen-Strand, ein ehemaliger Hochsand, nicht abbricht, sondern wächst und wächst und wächst. Wie überhaupt der Strand auf Fanø immer gewaltigere Ausmaße annimmt.

 

Badesti

 

Bis zu 700 m breit zieht sich der Strand vom Inselsüden in den Norden. Logisch, dass das jede Menge Feriengäste anzieht. Und die wollen natürlich alle in niedlichen Ferienhäusern wohnen – oder prächtigen, je nachdem. Ein Löwenanteil der 2.700 Hütten und Paläste befindet sich in Rindby. Das Ferienhausgebiet ist längst mit Fanø Bad verflochten und zieht sich auch zur anderen Seite kilometerweit. Es bleibt Dänemarks Geheimnis wie das funktioniert, ohne zu nerven.

 

Rindby

Rindby

 

Apropos nerven: Seit ich einmal in einer Fernsehdokumentation erfuhr, wie kollossal nervig es für die Mitarbeiter von Ferienhausvermittlungen ist, dass deutsche Urlauber supergern viel zu früh am Tresen stehen, um den Hausschlüssel abzuholen, erledigen wir das noch deutscher, will sagen: exakt pünktlich.

 

Man will ja nicht so schrecklich deutsch wirken

 

Es ist total irrational, dass wir uns bis zur vereinbarten Zeit am Strand herumtreiben, denn ich weiß eigentlich, dass die Mitarbeiter der Ferienhausvermittlungen im Winter nicht gerade unter Strom stehen. Meistens ist sogar gar keiner vor Ort. Fast immer sind Unterlagen und Schlüssel draußen in einem offenen Kasten deponiert. So ist es auch dieses Mal. (Andererseits ist eine unnötige Stunde am Strand ja auch kein Weltuntergang. Eher das Gegenteil.)

 

 

Bis hierher hat Fanø auf mich wie ein ganz normalen dänisches Paradies gewirkt. Mit einigen Highlights und auch der ein oder anderen kleinen Schwäche. Aber jetzt. Lassen wir den gefühlt zusammenhängenden Ort Nordby-Fanø Bad-Rindby hinter uns. Und steuern ins Nichts.

 

Der Inselsüden: Sønderho

 

Es ist nicht wirklich Nichts, durch das wir fahren, sondern eine fabelhafte Klitplantage, d.h. bewaldete Dünen und wilde Heidelandschaften, 10 km so gut wie unbewohnte Natur am Stück. Und als wäre das nicht herrlich genug, endet die Insel am Südende mit einem Dorf – so niedlich, dass es eigentlich nicht real sein kann.

 

 

Sønderho ist mit 336 Einwohnern keine Riesengemeinde. Aber ausgestattet mit allem, was ein nordisches Paradies braucht. Im Sommer selbst für anspruchsvollste Gemüter, im Winter nur für Ruhesuchende. Denn das Leben kommt hier zwischen Silvester und Ostern fast komplett zum Erliegen. Wir schlängeln uns durch die engen, leeren Gassen und fahren 2 X an der Zufahrtsstraße zu unserem Ferienhaus vorüber. Weil wir uns einfach nicht vorstellen können, dass wir den Weg über den Deich wirklich nehmen dürfen. Doch so ist es. Und da sind wir erst mal platt.

 

Sonderho

 

Niemand kommt uns auf dem letzten Kilometer entgegen. Fast kein Haus in den abgelegenen Dünentälern scheint bewohnt zu sein. Denn beinahe nichts, wofür Sønderho in den Sommermonaten heißgeliebt wird, ist im Winter möglich. Doch in dem „beinahe“ steckt so viel, dass es einen eigenen Beitrag braucht. Mindestens. Davon (und von unsererm Ferienhaus, das vielleicht nicht für jeden das richtige wäre – weil es nun einmal exakt für uns gemacht zu sein scheint) dann also demnächst mehr.

 

Duenen

 

Wer noch ein bisschen weiterlesen möchte, dem sei Marks Seite empfohlen: http://www.fanoeferien.de/. Wir haben dort alles gefunden, was wir zum Glücklichsein brauchten.

21 Kommentare

  1. Ingrid Jansen sagt

    Ich bin schon wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung, Fanø scheint wie für uns gemacht!
    Ein bisschen erinnert mich eure Schilderung an Rømø, aber da ist es ja eigentlich immer „voll“!
    Danke fürs Aufmerksammachen auf Fanø und liebe Grüße Ingrid

    • Liebe Ingrid, interessant dass Du das schreibst. Wir haben uns nämlich an einigen Stellen tatsächlich an Römö erinnert gefühlt. Aber Fanö ist schöner :-). Grüße in die Holsteinsche Schweiz, Stefanie

  2. Wer sich auf Fanø mit all seinen Spezialitäten einlässt, wird ein lebenslanger Fan. Wir kennen solche, können das nachvollziehen.
    Als wir vor Zeiten – bei Saison-Ende – dort waren, irritierte uns allerdings das täglich fortschreitende „Hochklappen der Bürgersteige“ (wo welche sind), Schliessen von Läden und Restaurants (den Aktiven dort sei ihr Urlaub gegönnt!).
    Letztlich stellten wir fest, dass uns die Insel doch zu klein ist. Für einen Kurzurlaub auch für Nicht-Fans empfiehlt sie sich aber allemal.

    • Lieber Ludwig, im Januar haben wir keinen einzigen „herunter“geklappten Bürgersteig mehr gesehen. Geöffnete Restaurants: 1. Ansonsten nicht einmal eine Pölser-Bude. Das war natürlich ein Wermutströpfchen 😉 Den Rest, das Ruhige & Leere, fand ich gerade herrlich.

  3. So ein schöner Bericht, das hast Du wundervoll beschrieben und bebildert, liebe Stefanie.

    Wir haben in einem Sommer vor vielen Jahren mal ein Sommerhaus auf Fanø gemietet und einen tollen Urlaub verbracht. Man müsste tatsächlich mal wieder hinfahren. Ich hatte ganz vergessen, wie schön die Insel ist.

    Schönen Sonntag und liebe Grüße ☀️
    Martina

    • Ja, Ihr braucht ja nicht einmal eine Fähre 🙂 (Andererseits bedeutet der Seglerhafen natürlich volles Esbjerg-Panorama. Dann vielleicht lieber doch ein Ferienhaus!) Grüße zurück, Stefanie

    • Ist bei mir auch noch gar nicht so lange her… dabei sind unter den Feriengästen extrem viele Hamburger und Schleswig-Holsteiner. (Wenn man erst mal gebucht hat, erzählt dann auf einmal auch der halbe Bekanntenkreis, er wäre schon dort gewesen.) 😉

  4. Hallo Stefanie,
    ich habe heute wieder äußerst gern via Artikel die Fahrt Richtung Nordfriesische Inseln (DK) und Erkundung der Insel nach Fanø mitgemacht! Freue mich auch schon sehr, dass es noch eine Fortsetzunge geben wird!
    Ich war noch nicht im Westen Dänemarks, hatte die Karte nicht vor Augen und daher auch keine Vorstellung, wie küstennah die Insel liegt. Stimmt, dieses Esbjerg müsste man nicht ganz so dicht behalten, doch die Insel entschädigt gewaltig – und die Augen können ja konsequent den Blick zurück Richtung Küste weglassen.
    Interessant, was es mit solchen Begriffen wie Linksland oder Klitplantage auf sich hat! Habe wieder einiges dazugelernt!
    Wirklich toller Bericht mit herrlichen fotografischen Eindrücken! Ich schaue wieder herein, wenn es weitergeht ..

    LG Michèle

    • Liebe Michèle, vielen Dank für diesen Kommentar. Ich habe Esbjerg während des Aufenthaltes eigentlich gar nicht mehr gesehen, weil wir an der Südspitze wohnten und uns im Grunde immer an der Brandungsseite aufgehalten haben. Nur einmal waren wir abends in Nordby; da war es dann dunkel und Esbjerg nur ein Lichtermeer. Das sah dann gar nicht mehr so schlecht aus. (Weißt Du was, ich habe in Nordby sogar an Dich gedacht, weil Du neulich in einem Kommentar etwas über ein Dialyse-Zentrum geschrieben hast. Das gibts in Fanö auch; ist sogar extra für Feriengäste gedacht und geleitet von einem deutschen Arzt: https://www.fanohus.de/dialyse/). Die Westküste von Dänemark lohnt sich wirklich sehr! Einen schönen Sonntagabend für Dich, Stefanie

  5. Hachzzz…. Ich wanderte und fuhr eben mit dir Gedanklich über die Insel. In meiner Kindheit und bis vor 20 Jahren habe ich jedes Jahr dort Urlaub gemacht.. Ich liebe die nordfriesischen Inseln… Vor 20 Jahren kam nach der ersten Liebe Fanö, die zweite noch größere Liebe auch mit F…. FÖHR…. Ich freue mich sehe auf den zweiten Teil vom Bericht… Liebe Grüße Tanja

    • Liebe Tanja, zwei große Lieben – das ist natürlich ein Glück! Freut mich, dass Dir der Beitrag gefallen hat – obwohl Du Fanö ja viel besser kennst als wir – nach nur einem Besuch. Liebe Grüße und vielen Dank für Deinen Kommentar; Stefanie

  6. Na, Ihr Vagabunden.
    Ich kann gerade nach Fanö herüber schauen. Bis gestern hatten wir hier traumhaftes Wetter. Wir fahren immer wieder hier her, vor allem in den Wintermonaten. Die Strände sind leer, der Rummel überschaubarer und die Ferienwohnungen bezahlbar. Nur, wenn ich diese verdammten Bunker vom Atlantikwall sehe (6000 gibts davon noch in Dänemark), möchte ich sie unserem Ex-Mautminister Dobrindt um die Ohren hauen, wenn er sagt: Ausländer sollen zahlen… Ich schreibe zur Zeit einen Artikel über diese Form von Architektur.

    • Ja, ja, der Atlantikwall. Mir ist auf Fanö auch aufgefallen, dass von einigen Bunkern nur noch die Spitze aus dem Watt rausragt. Nicht ganz ungefährlich. Bin gespannt auf Deinen Artikel. Und Dobrindt… einen schlechteren Minister gab es wohl nie.

  7. Meine drei Geschwister und ich sind in den 60erm jeden Sommer von unseren Eltern nach Fanœ „verschleppt“ worden. Der Kinderarzt meinte, die jodhaltige Luft täte uns gut, und nach drei Wochen „an der See“ würden Kinder den Winter ohne nennenswerte Erkältungen überstehen.

    Ob das wirklich so war, weiß ich nicht mehr. Aber es gab noch keine A7, die lange Fahrt aus Süddeutschland kommend ging über Husum und Tønder – die Wartezeiten an der Fähre, die umständlich eine Sandbank umkurvte und dafür 30 Minuten brauchte, rechnete man in Stunden. Es gab damals nur wenige weit verstreute, schwarz angepinselte Holzhäuschen. Gekocht wurde mit Gas aus Flaschen, die im Tømmerhandel umgetauscht wurden. Das Duschwasser war kalt, Strom gab es nicht: Abends wurde im Licht der im Häuschen aufgehängten riesigen Petroleumlampen einander vorgelesen.

    Das prachtvolle „Kurhotellet Fanø Vesterhavsbad“ in Fanø Bad war noch nicht abgebrannt und gegenüber führte eine beeindruckende Freitreppe hoch zum Eckhotel „Kongen af Danmark“ (https://youtu.be/D9gWMtxsPYA). Das hatte Atmosphäre, die der schlichten Architektur heutiger Bettenburgen vollkommen abgeht. Nach der Sturmflut lag genug Treibholz am Strand, das wir Kinder gerne zum Bau skurriler Strandhütten verwendeten. Für die besonders Mutigen unter den Vätern gab es eine Go Kart Bahn an der Straße nach Sønderho und Rundflüge in einer viersitzigen Propellermaschine, die an Sønderho Strand startete und landete.

    Nach der Hochzeit haben meine Frau und ich uns überall die Welt angeschaut, doch als zehn Jahre später die Kinder geboren wurden, hat es uns wieder nach Fanø verschlagen: Ein einfaches Ferienhaus mit Waschmaschine(!) und Grasdach, gleich hinter der ersten Dünenreihe, dazu Meer, Sand, Sonne, Wind und ein Hund – mehr braucht es nicht, um drei Kinder glücklich zu machen. Und der Gang zum Kaufmann (Super Brugsen) war so ziemlich das Aufregendste, was man dort als Kind erleben konnte.

    Heute fahren unsere inzwischen erwachsenen Kids selbst nach Fanø, um mit ihren Vettern und Cousinen in mehreren Häusern zusammen eine Woche zu verbringen und am Strand auf einem Kite-Buggy und einer mit vier Leinen gesteuerten fliegenden Matratze dem Geschwindigkeitsrausch zu verfallen. Oder, um abends bei Kromann’s in Sønderho am Kamin leckeres Fanø Lamm mit den schmackhafzen Inselkartoffeln zu essen. Kurzum: Einmal Fanø, immer Fanø.

    • Lieber Max, herzlichen Dank für diese tolle Erzählung. Super Brugsen ist im Winter immer noch das Aufregendste, was man in Nordby erleben kann, glaube ich 🙂 Aber ansonsten ist natürlich alles ganz anders, als Du es aus Deiner Kindheit beschreibst. Gleichzeitig auch wieder nicht. Ein bestimmtes Gefühl scheint sich gehalten zu haben. Den Film habe ich geguckt. Das ist unglaublich. Ich würde zu gern mal auf Zeitreise gehen… Und im Sommer bei Kromanns Essen. Die Kartoffeln im Hotel in Nordby waren nämlich aus dem Glas. Und dafür ganz schön teuer. Ganz liebe Grüße, Stefanie

  8. ERika Stumm-osterby@gmx sagt

    Liebe Steffi, da kann man sagen,was man will: Fanø ist zu jeder Jahreszeit ein Traum-kommt natürlich auf das Auge des Betrachters an.Wer im Winter reist, will diese Stille, diese endlosen Strände, nimmt die nicht vorhandenen Lokale gerne in Kauf und genießt gerade das.Immer wieder!Aber auch das Frühjahr und der Herbst-es ist einfach nur schön auf Fanœ. Vielleicht mal wieder …

  9. Liebe Stefanie, wie sollte es auch anders sein? Ich bin auch gerade aus Dänemark zurück und werde auch über Südwind und weite Strände berichten 😉 . Auf Euer Traumhaus bin ich natürlich sehr gespannt. Liebe Grüße, Ulrike

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