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Westerheversand

Die Sandbank von Westerhever

Zu den 100 Dingen, die man zwischen Nord- und Ostsee mal getan haben sollte, gehört das Fotografieren des Leuchtturms von Westerhever. Das habe ich bei Nine gelesen. Sie hakt die 100-Punkte-Liste des Radiosenders RSH so nach und nach ab. Was ich gespannt verfolge. Nach eineinhalb Jahren in der Nähe haben wir einige Dinge davon natürlich schon erledigt. Zum Beispiel den Leuchtturm von Westerhever fotografiert.     Was wir verpasst hatten, als wir den Leuchtturm von Westerhever fotografierten, wollten wir dieses Jahr unbedingt nachholen. Nämlich den Strand von Westerhever sehen, bei dem es sich um eine galaktische Sandbank handelt. Auf unterschiedlichsten Tourismusseiten wird behauptet, man müsste bei Hochwasser eine halbe Stunde durch knietiefes Wasser waten, um auf die Sanbank zu gelangen. Die Vorstellung fand ich cool, aber wir machten den Anfängerfehler auf den ultimativen ultraheißen Sommertag ohne weitere Verpflichtungen zu warten. Der kam nicht. Zum Glück erinnerte mich Nines Beitrag daran, dass man den Norden eben nehmen muss, wie der Norden eben ist. Unbeständig. Und so machten wir uns vergangenen Sonnabend auf den Weg.     …

Strandkorb

Spätschwimmen in St. Peter-Ording (Ortsteil Bad)

Aktuell ist ordentlich was los im Norden. Alle, alle, alle Bundesländer haben jetzt Sommerferien. Und mit Abstand am liebsten urlauben die Deutschen noch immer in Deutschland. Dabei am allerallerliebsten am Meer. Wer in den kommenden Wochen ein wenig Stille zwischen Nord- und Ostsee sucht, muss sich also antizyklisch bewegen. Sich etwa bei Sonnenschein ins Landesinnere zurückziehen oder gerade bei Wind & Wolken-Wetter an den Strand gehen. Richtig prima ist es im August morgens an der Ostsee, bevor die Hamburger einfallen. Oder abends an der Nordsee, wenn die Hamburger ihre Sachen wieder einpacken. Ein Spitzenplatz dafür: St. Peter-Ording (Ortsteil Bad) ab ungefähr 17.00 Uhr.     Was uns wundert: Während man anderorts an der Nordsee, z.B. auf Sylt oder in Dänemark, den Sonnenuntergang regelrecht zelebriert, wird es in St. Peter-Ording (Bad) gegen 18.00 Uhr unheimlich leer am Strand. Dabei scheint die Sonne noch warm genug, dass es sich wie nachmittags anfühlt. Man zahlt keinen Eintritt mehr und (anders als an der Ostsee) werden die Strandkörbe auch nicht abgeschlossen. Also, man hat alles für sich und umsonst.     Nirgends sind die Tage länger als an der …