Alle Artikel in: Ostsee

Maasholm

II. Maasholm: Morgen ans Meer

Wer »Schleswig-Holstein rund« reist, idealerweise zu Fuß an einem Morgen in Kappeln auf dem Schleisteig startend, könnte mittags ein Fischbrötchen im Hafen von Maasholm verspeisen, um am Nachmittag – auf gute Art etwas erschöpft – in einen Strandkorb an der Ostsee zu sinken. Doch das ist fast zu rasant für die Gegend.

Kappeln

»Schleswig-Holstein rund«: I. Kappeln an der Schlei

Hans Friedrich (Fiete) Müller, Stadtführer und Organist aus Kappeln-Ellenberg, schreibt auf den Seiten des örtlichen Touristikvereins: „Kappeln rund“ heißt ein liebenswürdiger Kappelner Ausdruck für einen Stadtbummel. Man schaut sich die Sehenswürdigkeiten der Stadt an, nicht zuletzt um zu sehen und gesehen zu werden.

Hemmelsdorfer See

Stilles Wasser, tiefste Stelle: der Hemmelsdofer See

Zwischen Autobahnabfahrt Ratekau und Timmendorfer Strand gehört es zum Pflichtprogramm schneller zu heizen, als die Polizei erlaubt. Wer da nicht mitmacht, nervt zwar alle anderen zu Tode, sieht es aber kurz hinter dem Ortsschild von Hemmelsdorf für den Bruchteil einer Sekunde so wunderbar leuchten. Das ist der Hemmelsdorfer See.

Fehmarn

Sunny Side up – Fehmarn

Es hat gedauert, bis ich begriffen habe, warum derart Viele auf Fehmarn schwören.  Die einzige Ostseeinsel Schleswig-Holsteins war für mich lange eher schräg als schön (womit ich nichts gegen Schrägheit sagen will. Ganz im Gegenteil. Darum bin ich auch alle Jubeljahre mal hingedüst.)

Ostsee

Der zehnte Februar

Ich auf der Bank. Neben mir ein Wackerstein, der als Briefbeschwerer zwei Texte davon abhält, über alle Berge zu wehen. Der Gedruckte ist in Zellophan gehüllt. Den Handgeschriebenen schützt Laminierfolie vor Regen, Wind und Schnee. Von seiner Sorte baumeln weitere im kahlen Strauch an Schleifenband wie Christbaumschmuck.     Kinder auf der Bank, lese ich, Paar auf der Bank usw. Denke kurz darüber nach, einen Text beizusteuern, komme aber über den ersten Satz nicht hinaus. Autorin auf der Bank. Ich habe nichts hinzuzufügen. Das passiert mir immer häufiger. Mit lauten, langgezogenen Rufen nähert sich ein Schwarm Wildgänse und lässt sich auf dem Wasser nieder.     Als ich am 09. Februar 2014 um 10.25 Uhr meinen ersten Blogartikel veröffentlichte, hätte ich nicht sagen können, dass es sich um Graugänse handelt. Ich wusste wenig und hatte nichts als den vagen Plan, Norddeutschland kurztripweise innerhalb eines Jahres zu erkunden. Die Südgrenze hatte ich recht großzügig im Harz gezogen.     Nun treibe ich mich schon den zehnten Februar in Folge in der Nähe herum. Längst glaube ich …