Alle Artikel mit dem Schlagwort: Föhr

Dagebuell Badebuden

XIII. Dagebüll: Nordfriesland längs

Dagebüll, die nördlichsten Gemeinde der deutschen Nordseeküste (die man hier Westküste nennt), gibt Antworten auf alle wichtigen Fragen zur Urlaubsplanung in Nordfriesland. »Gott schuf das Meer«, sagt man in Dagebüll, »der Friese die Küste«. Und weil er praktisch veranlagt ist, der Friese, schuf er neben der Küste auch noch den Deich. Wer die Westküste Schleswig-Holsteins mit dem Auto abklappert, sieht die Nordsee daher fast nie. Wer wandert oder Rad fährt, sieht sie hingegen fast immer. Denn der Friese schuf zwischen Deich und Wattenmeer auch noch den Deichverteidigungsweg. Er zieht sich als zumeist schnurgerade Teerpiste allein in Deutschland 930 km von der deutsch-dänischen Grenze bis zur deutsch-niederländischen. Manche Gemeinden nutzen ihn als »Strand« oder Promenade. Schafe legen sich gern mitten drauf. Und für Reisende ist er einfach wunderbar für kurze Spaziergänge oder lange Touren mit dem Rad. Es darf auch gern ein e-Bike sein, denn der Wind weht einem norddeutschen Gesetz nach immer von vorn. Und gerne tüchtig.   Was man in Dagebüll erleben kann: nächstes Mal Meer   Menschen, die es immer weiter zieht, schaffen …

Inselhopping für Microabenteurer: Best of Nordfriesische Inseln

Echtes Inselhopping ist in Deutschland nur an der Westküste Schleswig-Holsteins möglich, wo vier Nordfriesische Inseln, zehn Halligen sowie einige Nachbar-Eilande erobert werden wollen. Anders als die großen Ostseeinseln sind die Nordseeinseln nicht mit dem Auto zu erreichen. Den Ostfriesischen Inseln wiederum haben sie voraus, dass zwischen ihnen Fähren pendeln. Nur in Nordfriesland kann man also von einer Insel zur anderen hüpfen, ohne je das Festland zu betreten und gleichzeitig das wunderbare Gefühl erleben, zeitweise vom „normalen Leben“ abgeschnitten zu sein.

Museum Kunst der Westküste: Das Meer zwischen Bergen und Bergen

Wer auf eine Insel reist, will Meer. Wer auf eine nordfriesische Insel reist, will zudem Wetter. Will Sonne. Regen. Wind. Nebel. Niesel. Graupelschauer. Kaum eine Witterung kann Liebhaber der Nordsee von ihren ewig langen Spaziergängen abhalten. Nur manchmal, wenn ein Orkan über das Wattenmeer braust, wenn die Wogen hochgehen und Sandkörner zu Geschossen werden, muss man sich eben doch geschlagen geben. Und das Meer sich selbst überlassen – ein Sturmlied lang.     Auf Amrum oder Sylt geht man dann fein essen oder zieht sich in sein Friesenhäuschen zurück. Auf Föhr hält man sich an die Kunst. Denn auf Föhr heißt es: Es gibt kein schlechtes Wetter. Es gibt nur schlechte Museen.   Das Museum Kunst der Westküste   Obwohl wir Hamburger sind, mögen wir der Sache mit der schönsten Stadt der Welt nie so ganz zustimmen. Wir finden, Hamburg könnte vielleicht die schönste Stadt Norddeutschlands sein – wenn die Hansestädter ein bisschen mehr für die schönen Künste locker machen würden. Aber so wie die Dinge liegen, ist der schönste Ort des Nordens Alkersum auf …