Hamburg
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Phantastische Aussichten

Georgswerder ist auch schon wieder so ein Stadtteil, den ich bisher nur als Autobahnausfahrt kannte. Damit stehe ich vielleicht nicht allein da. Oder am letzten Sonntag waren alle anderen bei den Harley Days. Jedenfalls konnte sich außer uns keiner für einen Ausflug auf den Müllberg (mit angeschlossenem Müllmuseum) begeistern. Was den Besuch um so surrealer machte.

 

nix los im muellmuseum

 

40 Meter ragt die Deponie aus Kriegstrümmern und Haushaltsschrott in die Höhe. Das Ganze schön versetzt mit Dioxin. Seit die hochgiftige Mischung Anfang der 80er ins Hamburger Grundwasser trat, müssen Untergrund und Hügel mit aufwendigen Maßnahmen gesichert werden. Vermutlich auf alle Zeiten. Ewigkeitskosten nennt man das. (Selten so ein perverses Wort gehört).

 

Georsgwerder Energieberg

 

Sprache kann ja viel. Denkt man so, während man den 900 m langen Skywalk des Energieberges abläuft, der in der Multi-Media-Show als gezähmter Drache betitelt wird. Doch auch wenn das alles sehr schön klingt, der Ausblick fantastisch ist und man sich selbst ganz windschnittig fühlt… kommt man aus dem Grübeln nicht heraus. (Wobei Denken natürlich nichts Schlechtes ist. Also, ruhig mal rauf da.)

Skywalk

Skywalk Energieberg

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20140706_17451920140706_174900Auf dem Energieberg 20140706_17522120140706_173551

PS.: Was ich sonst noch dazu gelernt habe: Georgswerder ist gar kein Stadtteil sondern gehört zu Wilhelmsburg. Wilhelmsburg wiederum ist der Stadtteil mit den meisten Grünflächen in Hamburg. Als einzig erklärte Freunde der IGS 2013 waren wir im Anschluss noch mal da, um zu gucken, wie sich der Inselpark entwickelt hat. Naja… braucht vielleicht noch ne Weile, würde ich sagen.

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5 Kommentare

  1. Ja, sollte man denken. Aber laut Eigenauskunft zieht´s jährlich 60.000 auf den Energieberg. Liebe Grüße, Steffi

  2. Juliane Jantosch sagt

    Und nach diesem Beitrag in Deinem Blog werden es zukünftig vielleicht noch viel mehr?

  3. Pingback: Im Haus der Geschichte(n): Das Hamburg Museum | In der Nähe bleiben

  4. Pingback: Wildnis stückchenweise: am Strand von Wilhelmsburg

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