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Hamburg abseits der Pfade

Hamburg Hirschpark

Werbung & Verlosung | Zu den nicht so schlechten Dingen im Leben gehören: der Duft von frisch gebrühtem Kaffee, ein winterlicher Sonntagmorgen im Bett und ein gutes Buch. Behaupte ich jetzt mal so aus eben dieser Lage. Wer´s nachprüfen will, mag vielleicht an unserer Verlosung teilnehmen – es gibt nämlich 3 Exemplare eines guten Buches zu gewinnen. Hamburg abseits der Pfade von Cordula Natusch.

HamburgAls vergangene Woche das Paket vom Braumüller Verlag eintrudelte, hatte ich in etwa so viel Zeit wie das Kaninchen aus dem Wunderland. Doch druckfrische Bücher sind ja so schrecklich anziehend. Daher las ich mein Rezensionsexemplar jedenfalls kurz mal an. Und legte es nicht wieder aus der Hand, bis ich etwa zur Hälfte durch war, was bei insgesamt 344 echt gehaltvollen Seiten eine Weile dauerte. Doch die Zeit war gut investiert.

Ich hätte mir gleich denken können, dass mich das Buch inspirieren und erfreuen würde. 1. Weil ich ein gesteigertes Interesse an Hamburg-Führern habe. Und 2. Weil ich Cordulas Blog Abseits-der-Pfade schon eine ganze Weile kenne. Ihr Beitrag „Heimatgefühl“ ist mir nachdrücklich im Gedächtnis. Weil er wunderbar beschreibt, was man von Wahl-Hamburgern immer wieder hört. Gewisse Menschen begrüßt unsere Stadt schon beim allerersten Besuch klar und deutlich mit den Worten: hier gehörst Du eigentlich hin. So war das auch bei Cordula.

Wenn Menschen zu beschreiben versuchen, was für sie Heimat ist, ist oft von Erinnerung die Rede, von einem gewachsenen Gefühl oder von einem allmählichen Ankommen oder auch einer Rückkehr. Bei mir war das anders. Das Gefühl von Heimat hat mich vor vielen Jahren spontan angesprungen und sich sehr dauerhaft in mir festgekrallt. (Cordula Natusch)

Solche Gefühle sind eine prima Voraussetzung, um die neue Heimat besonders intensiv zu erforschen.  In 11 Kapiteln nimmt Cordula Natusch uns auf ihre Streifzüge mit. Sie lässt uns weniger bekanntes Terrain in der Innenstadt entdecken, über Elbinseln stromern, weit hinaus in die Vierlande radeln oder durch Winterhude und Eppendorf spazieren. Jedes Kapitel enthält 2 – 5 Touren und endet mit Tipps zum Besuchen (etwa Museen, Geschäfte oder Bauwerke), zum Genießen (also Cafés, Bars, Restaurants) oder zum Selbermachen (Franzbrötchen, Labskaus und Konsorten).

 

Hamburg abseits der Pfade – wem´s gefällt

 

Das Buch ist für Menschen gemacht, die gern lesen. Fotos hat’s auch; schwarz-weiß allerdings und nicht auf jeder Seite. Das ist also nichts zum „Durchscrollen“, sondern zum Versinken. Am ehesten könnte ich es mit einem „erwachsenen“ Lonley-Planet vergleichen. Einer wie er früher war, als es nur die englischen Ausgaben gab und ich noch durch die Metropolen dieser Welt stiefelte.

 

mach das mal anders

Abseitige Pfade sind ueberall


 

Damals lebte ich in Barmbek und das war ehrlich gesagt eher reizlos, aber eben das, was sich junge Menschen leisten konnten. Ich weiß, dass Barmbek sich in den letzten 25 Jahren verändert hat. Und ich wollte eigentlich schon ewig mal wieder vorbeischauen. Aber erst durch das Buch bin ich jetzt richtig neugierig geworden und kann es kaum erwarten, den Spuren des „Lord von Barmbeck“ zu folgen und die massiven Rotklinker-Straßenzüge einmal mit anderen Augen zu sehen.

 

Den vergessen Stadtteil nennt Cordula Natusch Rothenburgsort

 

Genauso möchte ich immer an der Wandse lang spazieren; ein Abendlied von Mathias Claudius auf den Lippen. Oder Stadtnatur und Hafenromantik drüben in Harburg entdecken. Oder. Oder. Oder. Das Buch ist genauso gespickt mit Infos wie mein Exemplar jetzt mit Post-it´s. Da steckt jede Menge Recherche drin, wie man auf Barbaras Blog BKR nachlesen kann, die Cordula Natusch auf ihrer Recherche in Wilhelmsburg begleitet hat.

 

Oberhafen

Auf meiner (bisherigen) Lieblingstour führt Cordula Natusch in den Oberhafen

 

Obwohl ich zum Verlaufen neige, bin ich recht sicher, dass es mir mit dem Buch in der Hand gelingen wird, auf dem rechten Weg zu bleiben. Jedenfalls sind die Touren, die ich bereits (vor dem Buch) unternommen habe, meines Erachtens narrensicher beschrieben. Genau wissen kann man es natürlich erst, wenn man selber losstiefelt. Passenderweise scheint der Winter aktuell eine Pause einzulegen oder sich gar ganz zu verabschieden. Allerfeinste Zeit also, rasch das Buch zu besorgen – oder in den Lostopf zu hüpfen.

 

Mitmachen? Teilnahmebedingungen!

 

Wer das Buch „Hamburg abseits der Pfade“ gewinnen möchte, hinterlässt einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag und verrät einen abseitigen Pfad in der eigenen Nähe. Denn das habe ich beim Lesen des Buches gedacht: Reisetipps sind für mich besonders klasse, wenn die Verfasser sich richtig, richtig, also richtig gut auskennen. So wie Cordula Natusch in Hamburg – abseits der Pfade. Die Gewinner werde ich kommenden Sonntag, d.h. am 17. Februar 2019 ziehen – und benachrichtigen. Bis dahin: Viel Glück!

 

HamburgHamburg abseits der Pfade von Cordula Natusch

Braumüller Verlag

ISBN-13: 978-3-99100-260-4

2. stark erweiterte Auflage: 03.12.2018

Seiten: 344

Ausgabe/Einband: Buch / Softcover

Preis: € 20,00

21 Kommentare

  1. Trix Willeitner sagt

    Liebe Steffi, ach- ich lese so gern Deinen Blog! Nicht weil ich eine grosse Wanderin oder Spazierfan bin(um Gottes Willen!🙄), sondern weil mich Deine SchreibArt so anspricht. ☝️
    Es ist so herrlich verbindlich irgendwie….
    Dieses tolle Buch zu gewinnen wäre natürlich klasse.
    Ps: Wie wäre es mal mit einem Roman? Hmh?
    Beste Grüße, Trix

  2. Margot Spahl sagt

    Hallo aus Ostfriesland. Gerne nehme ich am Gewinnspiel teil, denn wir lieben Hamburg und wenn wir dort sind, sind wir auch oft „abseits der Pfade“ unterwegs.
    Wir lassen uns gerne durch Nebenstraßen großer und kleiner Städte treiben, steigen immer wieder mal „einfach“ in einen Bus ein, der hält, wo wir laufen, und machen dabei viele schöne Entdeckungen.
    Genauso machen wir das auch hier in unserer neuen Heimat. Wir sind vor 2 1/2 Jahren nach Ostfriesland gezogen, haben unser Auto in Bonn verschenkt, und erkunden Norden und Umgebung zu Fuß, mit dem Rad oder auch mit dem Bus, oft ganz spontan. Wir sind dort unterwegs, wo uns wenige Touristen begegnen und wenn wir unseren Nachbarn hier in der Straße erzählen, wo wir waren und was wir entdecken konnten, sind sie teilweise verwundert, weil sie diese „Ecken“ ganz hier in der Nähe gar nicht kennen 🙂
    Liebe Grüße von der Nordseeküste,
    Margot

  3. Maike Hüllmann sagt

    Moin! Ach was für ein tolles Buch….!
    Ich entdecke gerade mit meinem Lütten kleine „abseits der Pfade“: einen kleinen Bachlauf, 5 Minuten mit dem Fahrrad von uns – in dem wir im Sommer die Füße abkühlen konnten und der sich prima zum Staudamm-Bauen eignet (übrigens an der Wandse! 😉 )
    Diese Woche sind wir zufällig an unserer Wohnung vorbei gefahre, wo wir ohne Kind lebten. Und siehe da- in unmittelbarer Nähe ein Ententeich. Den haben wir in unserem Alltags- und Arbeitstrott nie gesehen. . Sind natürlich gleich ausgestiegen und haben die paar Sonnenstrahlen genossen und die Enten beobachtet.
    So soll es weiter gehen- mein Sohn soll ein stolzer Hamburger werden und auf große Entdecker-Touren gehen. Das Buch wäre so schön für uns!
    Ahoi, Maike

  4. Hallo Stefanie,

    toller Buchtipp, hört sich spannend an und ist vor allem scheinbar geeignet für Leute, die schon länger in Hamburg leben und mal neue Pfade und Orte erkunden möchten! Ich lebe übrigens seit 2006 in Barmbek-Nord und verfolge interessiert mit, wie sich der Stadtteil verändert, meist zum Guten und irgendwie zieht in den letzten 6-8 Jahren endlich auch kreatives, junges Leben ein. Dennoch ist und bleibt der Stadtteil ehrlich, das ehrliche, einfache Leben begegnet Dir hier allerorts. Schnörkellos, ungeschminkt, manchmal auch verstörend rissig, aber immer authentisch.
    Einen kleinen Tipp habe ich auch: Kennst du den Giordano-Stieg an der Hufnerstraße? Er ist der Familie Giordano gewidmet, vor allem Ralph Giordano, der in Barmbek-Nord aufwuchs.
    https://commons.m.wikimedia.org/wiki/File:Inoffizieller_Giordano-Stieg_in_Barmbek-Nord.jpg

    Und an der Wandse kann man übrigens auch wunderbar Fahrrad fahren: https://draussenlust.de/radfahren/2017/kleine-radtour-in-hamburg-von-der-alster-entlang-der-wandse-nach-rahlstedt/

    Lg
    Alex

  5. Hallo aus München,
    mein Herz schlägt schon immer für den Norden, weil ich als Kind immer bei meiner Oma in Lübeck war.
    Gerade überlege ich, ob wir Anfang März nochmal einen kleinen Trip nach HH machen. Da käme dieses Buch gerade recht!
    Ich mag es auch gerne abseits der Touristenströme, darum engagiere ich mich in M ehrenamtlich als Greeter. Dieses Konzept gibt es in vielen Städten auf der Welt, auch in HH.
    Wir zeigen Gästen unsere Stadt aus unserer Sicht und auch oft abseits des Mainstreams.
    Gerade Stadtteile wie die Au oder Giesing sind für mich dann auch jedesmal eine neue kleine Entdeckungsreise.
    Liebe Grüße
    Tina

  6. Liebe Stefanie, danke für den Buchtipp zu meiner Lieblingsstadt.
    Da mir spontan kein abseitiger Pfad in meiner Umgebung einfällt, werde ich es mir wohl selbst kaufen. 😉
    Einen schönen (verregneten) Sonntag für euch!
    Liebe Grüße Eva

  7. Hallo Stefanie, bei mir liegt das Buch bereits und ich habe natürlich als erstes den Bericht über unseren Streifzug durch Wilhelmsburg und auf den Energieberg gelesen und mich an der Erinnerung gerfeut. Das war ein ganz toller Tag! Cordula kennt sich einfach super aus und weiß zu allem, was man sieht, noch etwas Spannendes zu erzählen. Ich freu mich schon auf die nächste Tour abseits der Pfade, wenn ich wieder nach Hambrg komme.

  8. Claudia sagt

    Hallo Stefanie,
    Mit meinen zwei Hunden gehe ich gerade gerne abseits der Pfade. Manchmal gucke ich auch einfach auf die Radkarte von Hamburg nach grünen Flächen, die ich noch nicht kenne :). Schön finde ich auch die versteckten Ecken in Wilhelmsburg, ich empfehle eine Tour am grünen Ring von Veddel nach Wilhelmsburg. Zur Zeit wird eine Fußgängerbrücke saniert, aber bald sollte der Weg wieder frei sein.
    Schöne Sonntagsgrüße
    Claudia

  9. Abseitige Pfade bei uns daheim?
    Da fällt mir gleich Flarup ein – an der Eiche am Weg rechts abbiegen, und man gerät ans Torhaus eines schönen, alten Gutes, das keinen reichen Leuten gehört, aber sichtlich bwohnt wird. Man darf durchfahren, habe ich mir von einer Flaruperin versichern lassen (worauf aber erstmal Niemand kommt, weils so privat aussieht, deshalb auch „abseitiger Pfad“) und kommt dann durch eine hübsche Landschaft wieder auf weniger abseitige Pfade …. und da ich demnächst Fortbildung in HH habe und eine Freundin dort besuche, wäre es natürlich klasse, dann das ausgelobte Buch zur Hand zu haben – mal sehen, ob’s klappt….. 😉

  10. Liebe Stefanie, ich mag Deinen Blog, weil ich Norddeutschland mag.
    Eine schlaue Begründung, warum ausgerechnet ich eines der Bücher bekomme soll, habe ich nicht 🙂
    Viele Grüße aus Köln,
    Tina

  11. Steffi sagt

    Ich finde es eigentlich gar nicht so einfach jemand anderem einen abseitigen Pfad schmackhaft zu machen, da (zumindest in meinem Fall) die eigene Begeisterung über das Finden eines solchen Ortes ja gerade darin begründet liegt, dass man sie nicht erwartet hat und völlig unvorbereitet irgendwie jungfräulich entdeckt. Ich mag deshalb gar nicht verraten, was dich (vielleicht) im Thünen-Museum in Tellow und vor allem im umgebenden Park verzaubern könnte, denn mit dem erwartungsvollen Wissen darum verbergen sich eigene Entdeckungen und eben Überraschungen. Aber ich muss es doch verraten: es gibt Wege von denen ich denke, dass du dich an ihren Verläufen oder auch nur antizipierten Verläufen nicht sattsehen könntest. Und ich habe jetzt schon Angst, dass du zuviel erwartest, obwohl es so viel ist.

  12. Liebe Stefanie,
    mir hat gerade das Harz-Buch aus der Reihe zu ein paar hübschen, überraschenden, völlig unerwartet schönen Wandertouren verholfen. Und da ich auch ab und zu in Hamburg bin, wäre es großartig, Ähnliches an der Elbe zu wiederholen.
    Abseitiges jenseits ausgetretener Pfade bei mir in der Nähe? Gerade war ich mal wieder in der kleinen niedersächsischen Fachwerk-Perle Wolfenbüttel. Da kann man erstmal ganz entspannt einmal auf den grünen Wallanlagen rund um die Altstadt laufen. Und sich hinterher fotografisch zwischen den hunderten Fachwerkhäusern verlieren. Ständig tauchen noch schönere Motive auf…
    Liebe Grüße!
    Anke

  13. Tessa sagt

    Liebe Stefanie,

    viele Grüße aus dem Harz. Zusammen mit meinem Hund erkunde ich gerne die schöne Umgebung und kann in Goslar eine Wanderung am Rammeisberg hoch zum Ramseck empfehlen. Sehr schöne Ausblicke und viel Natur!
    Über das Buch, als meinen nächsten Reisebegleiter nach Hamburg, würde ich mich sehr freuen!

    Viele Grüße
    Tessa

  14. Gabriel Geithe sagt

    Ich bin immer interessiert, nahezu süchtig danach, neue Orte und Dinge in Hamburg zu entdecken, die nicht jeder kennt. Deshalb habe ich auch deinen Blog entdeckt. Bücher sind eh meine Leidenschaft und ich bin ständig auf der Suche nach neuen Büchern über Hamburg, in der etwas Neues über meine Heimatstadt steht. Mein Tipp: alter Friedhof in Harburg

  15. Karin Walter sagt

    Hallo Stefanie,

    eine sehr schöne Verlosung!
    Nach Hamburg möchte ich unbedingt auch einmal länger fahren, um die Tipps aus dem Reiseführer auszuprobieren. Mit Geheimtipps aus unserer Umgebung kann ich spontan leider nicht dienen, aber der Spessart mit seinen schönen Wäldern ist generell immer eine Reise wert!

    Viele Grüße
    Karin

  16. Danke Stefanie für den Tipp!
    Mein Geheimtipp ist übrigens der tolle Moorfleeter-Kaltenhofer Hauptdeich, ist ein Teil des Elberadwegs zwischen Tatenberg und HH-City. Besonders sehenswert fand ich die vielen Teiche entlang der Elbinsel Kaltehofe, an jedem Teich steht dort eine kleine wunderschöne Kapelle. Wie ich später dann im angeschlossenen Museum „Wasserkunst“ erfuhr dienten die Teiche zur Trinkwassergewinnung von HH und die hübschen Kapellen sind Schieberhäuschen die den Zu-und Ablauf der Wasserbecken regelten.
    Weiß zwar nicht ob es tatsächlich noch ein Geheimtipp ist, für mich war‘s aber eine sehr überraschende und tolle Entdeckung, hatte zuvor davon noch nichts gehört.
    Werde im Mai wieder dort langradeln und mir dann voraussichtlich das spannende Museum (incl. Cafe) ausführlicher zu Gemüte führen.
    Lieben Gruß, Helmut

  17. Hallo, liebe Stefanie, vielen Dank für die tolle Besprechung. Darüber freue ich mich sehr! „Am ehesten könnte ich es mit einem „erwachsenen“ Lonley-Planet vergleichen. Einer wie er früher war, als es nur die englischen Ausgaben gab“ – welch ein Lob, da werde ich als Autorin ganz rot vor Stolz.
    Und war für eine schöne Idee, nach weiteren abseitigen Pfaden zu fragen. Lustig finde ich, dass hier Wolfenbüttel als Tipp genannt wurde. Das ist die Stadt, in der ich geboren wurde und aufgewachsen bin. Die ist für mich über die Jahre hinweg so normal geworden, dass ich das „Abseitige“ bei ihr schon gar nicht mehr wahrnehme. Ich gelobe Besserung – und nehme beim nächsten Besuch meine Kamera mal wieder mit. (Ähnliches gilt übrigens auch für den Harz, in dem ich als Kind sehr oft in den Ferien und am Wochenende war).

    Nochmal vielen Dank für die schöne Besprechung, allen Teilnehmern bei der Verlosung viel Glück und allen Lesern viel Spaß bei ihren Touren durch Hamburg.
    Gruß Cordula

  18. Janina W. sagt

    Liebe Stefanie,
    mein Hamburg-Neuling-Tipp abseits der Pfade wäre von den Landungsbrücken mit dem Fahrrad quer durchs Industriegebiet hinterm Großmarkt bis nach Rothenburgs Ort /Entenwerder an der Elbe lang. Mehr Geheimtipps kenne ich leider noch nicht und freue mich sehr über neue Tipps aus dem Buch.
    Liebe Grüße aus Hamburg
    Janina

  19. Was für eine schöne Rezension! Ich hab das Buch schon in der 1., noch schmaleren Auflage und habe damit auch schon einige neue Ecken entdeckt. Mein Lieblings-„Abseits“ sind die Ottenser Sträßchen jenseits der Barner-/Behringstr. Richtung Bahrenfeld, wo noch das alte Industrieviertel spürbar ist und so einige tolle Bauten des Neuen Wohnens stehen.

  20. Auch wenn das Buch für meine nächsten Hamburg-Besuch am Sonntag nicht mehr rechtzeitig käme, steuer ich gern eine Ecke meiner Wahlheimat Hameln bei: anstatt auf den Hausberg „Klüt“ hinaufzulaufen (was zwar schön ist, aber in Hameln nicht unter Geheimtipp fällt), nehme ich gern eine Hügel weiter südlich und wandere von den Riepenteichen auf den gleichnamigen Berg. Von dort gibt es eine schönen Blick auf das südliche Wesertal inklusive zwei Stätten von etwas zwiespältiger Fazination: der Bückeberg in Emmerthal wurde von den Nazis als Aufmarschgelände der „Reichserntedankfeste“ angelegt. Und das AKW Grohnde als zukünftiges industriedenkmal macht es immerhin leicht, die Windrichtung zu erkennen, wenn es denn gerade Wasserdampf ablässt. Die fehlenden Einkehrmöglichkeiten stören mich als Anwohnerin nicht besonders – und wer aufgrund dieser Beschreibung mal vorbeikommt, ist natürlich herzlich zu Kaffee und Kuchen bei mir eingeladen! Wenn ich nicht gerade in Hamburg bin 😄 -mit oder ohne Buch.

  21. Christiane Oswald sagt

    Liebe Stefanie,

    Auch ich mag Euren Blog sehr gerne und würde gerne das Buch gewinnen, da ich immer noch Neues in Hamburg entdecke möchte.
    Mein Tipp führt aber diesmal an den Schaalsee. Es gibt hinter der Kuscherscheune in Groß Zecher einen Rundweg der besonders im Winter schön ist weil er durch die Bäume immer wieder Blicke auf den See frei gibt.

    Macht weiter so
    Christiane

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